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Luzern - Starker Regen hat am Donnerstag vor allem im Luzernischen die Feuerwehren auf Trab gehalten. Rund 650 Feuerwehrleute mussten wegen überschwemmter Strassen und Keller ausrücken. Schäden gab es auch in den Kantonen Bern und Aargau. Verletzt wurde niemand.
In einigen Regionen des Kantons Luzern goss es am Vormittag wie aus Kübeln. Mehrere Bäche traten über die Ufer. Schäden gab es vor allem im Luzerner Hinterland sowie im Rot-, im Wigger- und im Seetal, wie die Luzerner Polizei und das Feuerwehr-Inspektorat mitteilten. Anfang Nachmittag entspannte sich die Lage.
Die Feuerwehren hätten die Situation relativ schnell im Griff gehabt, sagte Vinzenz Graf, Feuerwehr-Inspektor des Kantons Luzern, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Die Polizei registrierte bis Anfang Nachmittag ungefähr 70 Meldungen.
Dorfplatz überschwemmt
Gesperrt war unter anderem das Dorfzentrum von Buttisholz, weil dort der Dorfplatz unter Wasser stand. Die BLS-Bahnlinie Wolhusen-Langenthal zwischen Willisau LU und Gettnau LU war während gut zweieinhalb Stunden nicht befahrbar.
Weniger stark betroffen waren die Kantone Bern und Aargau. Auf Berner Boden wurden vor allem im Oberaargau und im Emmental Keller und Strassen überflutet. Bei der Polizei gingen bis am Mittag rund 50 Meldungen ein.
Im Kanton Aargau wurden im Suhrental und im Freiamt vereinzelte Keller überschwemmt. In Anglikon fiel ein grösserer Baum auf eine Strasse, die deshalb vorübergehend gesperrt werden musste. Nach Angaben eines Sprechers registrierte die Kantonspolizei rund 15 Meldungen.
Viel Regen in Zentral- und Ostschweiz
Heftigen Regen gab es am Donnerstag vor allem in der Zentral- und der Ostschweiz. In St. Gallen fielen zwischen Mitternacht und Anfang Nachmittag über 40 Liter Regen pro Quadratmeter. In Schaffhausen waren es knapp 39 Liter, wie Christa Hayoz, Meteorologin bei MeteoSchweiz, ausführte.
Je 33 Liter wurden in der Stadt Luzern, in Wädenswil ZH am Zürichsee sowie auf dem Hörnli im Zürcher Oberland registriert. Weiter westlich waren die Regenmengen deutlich kleiner.
Phasenweise hagelte es auch, wie Hayoz weiter sagte. Betroffen waren das Entlebuch und das Napfgebiet in der Zentralschweiz sowie ein Band im Norden des Landes, das vom Baselbiet über den Aargau bis in die Ostschweiz reichte.

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SDA-ATS