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In Costa Rica hat am Sonntag die Erde stark gebebt. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA/JEFFREY ARGUEDAS

(sda-ats)

Ein starkes Erdbeben hat am Sonntag (Ortszeit) Costa Rica erschüttert. Wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte, erreichte das Beben eine Stärke von 6,5. Zuvor war die Stärke mit 6,8 angegeben worden.

Das Beben ereignete sich 16 Kilometer südöstlich des bei Touristen beliebten Badeortes Jaco in einer Tiefe von 19,8 Kilometern. In der Hauptstadt San José wackelten Gebäude mehrere Minuten lang. Örtlichen Medienberichten zufolge war das Beben in weiten Teilen des Landes zu spüren.

Laut den Angaben der Seismologischen Beobachtungsstelle Costa Ricas wurden in der Region zudem mehrere Nachbeben registriert; das heftigste mit einer Stärke von 5,1.

Berichte über Verletzte oder Schäden gab es zunächst nicht. Die Küstenregion ist vor allem bei Surfern beliebt. Eine Tsunami-Warnung wurde allerdings diesmal nicht ausgegeben. In der Stadt Alajuela kam es zu Stromausfällen, wie die Zeitung "La Nación" berichtete.

Die gesamte Westküste des amerikanischen Doppelkontinents liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, der für seine seismische Aktivität bekannt ist.

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SDA-ATS