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Start der US-Raumfähre "Endeavour" um 72 Stunden verschoben

Wegen technischer Probleme ist der Start der US-Raumfähre "Endeavour" zu ihrer letzten Mission ins All um mindestens 72 Stunden verschoben worden. Die US-Raumfahrtbehörde nannte Schwierigkeiten mit einem Hilfstriebwerk als Grund.

Die Verschiebung wurde rund drei Stunden vor der geplanten Startzeit am Freitag bekannt. Ingenieure untersuchten die Ursachen des Problems. Das Space Shuttle hätte am Freitag um 21.47 Uhr MESZ zu einer zweiwöchigen Mission abheben sollen.

Die sechsköpfige Besatzung soll eine Messanlage für kosmische Strahlung zur Internationalen Raumstation ISS bringen, von der sich Wissenschaftler Antworten auf die Rätsel des Universums erhoffen.

Der Start hatte für grosses Medieninteresse gesorgt, weil die bei einem Attentat schwer verletzte US-Abgeordnete Gabrielle Giffords ihr Kommen angekündigt hatte.

Giffords ist die Ehefrau von Shuttle-Kommandant Mark Kelly. Auch US-Präsident Barack Obama hatte als erstes Staatsoberhaupt seit Bill Clinton 1998 dem Abflug mit seiner Familie beiwohnen wollen.

Noch zwei Flüge

Der nun auf Montag angesetzte Start wird der letzte Flug der "Endeavour" und der vorletzte einer der legendären Orbiter überhaupt sein. Dann werden die Raumfähren eingemottet. Im Juni soll noch einmal die "Atlantis" ins All geschickt werden.

Dann ist die Ära der wiederverwendbaren US-Raumfähren nach fast 30 Jahren beendet. Tausende Shuttle-Mitarbeiter haben bereits ihre Kündigungen erhalten.

Die "Endeavour" wird nach mehr als 166 Millionen Kilometern im All und 4500 Erdumrundungen ihren Ruhestand im Wissenschaftszentrum in Los Angeles verbringen.

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