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Motorrad - Tom Lüthi nimmt am Sonntagmorgen den GP von Australien (Start 05.20 Uhr Schweizer Zeit) von der zweiten Startreihe in Angriff. Als Fünfter verlor er knapp drei Zehntel auf den Spanier Pol Espargaro.
Lüthi durfte mit dem Moto2-Qualifying auf dem von ihm nicht sonderlich geliebten Rundkurs zufrieden sein. Lange Zeit um Position 10 klassiert, gelang dem Exweltmeister eine Minute vor Trainingsende der Sprung nach vorne. Wäre Lüthi weniger als fünf Hundertstel schneller gewesen, so hätte es ihm sogar in die erste Startreihe gereicht.
Nur zu Startposition 13 reichte es hingegen Dominique Aegerter. Der WM-Sechste büsste 0,573 Sekunden auf Espargaro ein. Dieser blieb seinerseits nur um einen Hundertstel vor seinem Landsmann und Teamkollegen Esteve Rabat. Gleich 18 Fahrer klassierten sich im Moto2-Qualifying in Australien innerhalb einer Sekunde.
Weil sich die (Dunlop-)Reifen auf dem neu asphaltierten Küsten-Circuit auf Phillip Island extrem schnell abnutzen, entschied die Rennleitung, den Grand Prix stark zu verkürzen. Anstatt über 25 Runden führt das Moto2-Rennen nur noch über 13 Runden. Lüthi hatte - wie viele andere Fahrer auch - am Freitag mit sehr grossen Reifenproblemen zu kämpfen. Doch tags darauf fand der Berner bezüglich Motorradabstimmung und Reifenwahl eine gute Lösung, weshalb er es schade fand, dass das Rennen gleich "so krass verkürzt wird. Das überrascht mich schon. Nun ist ein kurzes und wildes Rennen zu erwarten."
Den vielleicht entscheidenden Rückschlag im Kampf um den WM-Titel in der Moto2-Kategorie erlebte am Samstag Scott Redding. Der Brite kam gegen Ende des Qualifyings in einer Linkskurve zu Fall und hielt sich sofort nach dem Sturz das linke Handgelenk. Die ärztliche Untersuchung im Medical Center an der Rennstrecke ergab einen Bruch des Handgelenks. Redding liess sich noch am Samstag in Melbourne operieren und verzichtete auf den Rennstart. In der Gesamtwertung führte der Brite, der heuer zwischenzeitlich schon einmal mit 47 Punkten Vorsprung vor der Konkurrenz lag, vor dem drittletzten Saisonrennen nur noch knapp vor Espargaro (224:215).
Die Pole-Position in der Königsklasse hatte Jorge Lorenzo inne. Der spanische Titelverteidiger, der in der Gesamtwertung 43 Punkte zurückliegt, distanzierte im Qualifying Landsmann und WM-Leader Marc Marquez um 0,221 Sekunden. Die erste Startreihe komplettierte der italienische Altmeister Valentino Rossi. Weil auch in der MotoGP-Klasse die Pneu viel zu schnell abbauen und Hersteller Bridgestone die Sicherheit der Fahrer nicht für länger als 14 Runden garantieren konnte, ergibt sich auch für dieses Rennen eine Änderung. Dieses führt neu über 26 (statt 27) Runden, zudem schrieb die Rennleitung den Fahrern vor, zwischen der 12. und 14. Runde an die Box zu fahren und auf das zweite Motorrad umzusteigen.
Schnellster in der Moto3-Kategorie war WM-Leader Luis Salom (Sp).

SDA-ATS