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Der Verteilkampf um den Ausbau des Regionalverkehrs hat begonnen. Sechs Grossregionen haben beim Bundesamt für Verkehr ihre Vorstellungen deponiert, wie die Konferenz der kantonalen Direktorinnen und Direktoren des öffentlichen Verkehrs (KöV) mitteilte.

"Die Regionen haben sich erstmals über die kantonale Raumplanung hinaus zusammengerauft und dies binnen weniger Monate", sagte der KöV-Präsident und Zuger Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel auf Anfrage dazu. Sechs Planungsregionen gibt es nun: Ostschweiz, Zürich, Innerschweiz, Nordwestschweiz, Westschweiz und Tessin.

Am 9. Februar hatte das Volk der FABI-Vorlage und damit der Schaffung eines Bahninfrastrukturfonds in Höhe von 6,4 Milliarden Franken zugestimmt. Damit soll das Schienennetz für den Fern-, Güter und Regionalverkehr ausgebaut werden. Die Koordination liegt beim Bund. Dort muss das BAV bis 2018 die Bedürfnisse aller unter einen Hut bringen.

Der Regionalverkehr auf der Schiene soll zwischen 2025 und 2030 ausgebaut werden. In einem ersten Schritt legten die sechs Regionen nun dem Bund ihre Angebotsplanung vor. Grundlage dafür sind das für 2030 angenommene Bevölkerungswachstum in den Regionen sowie die Nachfrage nach Mobilität, die sich daraus ergeben wird, wie Michel sagte.

Wünsche übersteigen Mittel

Die sechs Regionen haben nun ihre Vorstellungen auf den Tisch gelegt. Zürich zum Beispiel möchte sein S-Bahn-Netz ausbauen, um die steigende Nachfrage bis 2030 befriedigen zu können. Die Zentralschweizer Konferenz des öffentlichen Verkehrs wiederum möchte bis 2030 deutlich mehr Züge auf der Achse Zürich-Zug-Luzern-Sursee und in der ganzen Zentralschweiz Halb- oder Viertelstundentakte.

Auch die Westschweizer Verkehrsdirektoren wünschen sich Viertelstundentakte im Regionalverkehr sowie dass jede halbe Stunde ein Zug der SBB auf der Simplonstrecke fährt.

KöV-Präsident Michel sprach von einem "Puzzle" an Bedürfnissen der Regionen sowie des Fern- und Güterverkehrs, das das Bundesamt für Verkehr nun zusammensetzen müsse. Am Schluss werde der Bund Prioritäten setzen müssen, denn es sei "logisch, dass wenn man alle Vorschläge zusammenrechnet, dies alles nicht finanzierbar ist".

Die Kantone selbst sollen 500 Millionen in den FABI-Fonds einschiessen. Doch gemäss Michel sind sie sich nach wie vor nicht darüber einig, wer wie viel bezahlen soll.

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SDA-ATS