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Neuer Ärger mit Amerikas teuerstem Waffenprogramm: In den USA müssen alle F-35-Kampfjets vorläufig am Boden bleiben. Grund dafür ist ein Riss in einem Triebwerkteil, der während der Routineinspektion eines Flugzeuges auf dem Luftwaffenstützpunkt Edwards in Kalifornien entdeckt worden war.

Wie das US-Verteidigungsministerium am Freitag mitteilte, soll das defekte Teil jetzt vom Hersteller genau überprüft werden. Vorsichtshalber sei für die gesamte F-35-Flotte ein Flugverbot verhängt worden.

Das US-Militär will sich laut Medienberichten gut 2400 Kampfjets des Typs F-35 Lightning II zulegen - für rund 400 Milliarden Dollar. Das macht es zum bisher teuersten Pentagon-Anschaffungsprogramm. Bereits seien gut 60 der von Lockheed Martin gebauten Maschinen ausgeliefert worden.

Die Flugzeuge mit Tarnkappenausstattung sind sowohl für Luft-Boden-Operationen als auch für den Luftkampf und Aufklärungsaufgaben geeignet. Sie kommen in drei Varianten, für die Luftwaffe, die Marineinfanterie und die Marine.

Teuer und Lieferungsprobleme

Aber das Programm ist umstritten, geplagt von Kostenexplosionen und Produktionsverzögerungen. Erst vor einer Woche hatte das Pentagon einen Flugstopp für die Marineinfanterie-Version aufgehoben, der ebenfalls wegen eines maschinellen Problems verfügt worden war. Das neue Startverbot gilt nun gleich für alle Jet-Varianten.

Kritiker meinen, dass die Flugzeuge ihr Geld nicht wert seien. Angesichts der heutigen und künftigen Herausforderungen - etwa durch Milizen, Rebellen und Terroristen - könnten viele Aufgaben schlicht durch Drohnen erfüllt werden.

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SDA-ATS