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Tennis - Stefanie Vögele (WTA 54) erreicht beim WTA-Turnier in Luxemburg mit einem 6:3, 3:6, 6:2-Erfolg gegen die als Nummer 2 gesetzte Sloane Stephens (WTA 12) die Halbfinals.
Am Ende verfügte Vögele über die grösseren Reserven - und das grenzt an ein Wunder. Die 23-jährige Aargauerin wendete im dritten Satz einen 1:2-Rückstand mit Break in ein 6:2. Es war der sechste Dreisatz-Sieg innerhalb von zwölf Tagen, nachdem sie bereits in Linz auf dem Weg in den Halbfinal dreimal über die volle Distanz gehen musste. Sie hätte sich den Sieg über die drei Jahre jüngere Sloane Stephens, die in den USA etwas voreilig bereits als neue Serena Williams gefeiert wird, deutlich einfacher machen können. Nach einem 6:3 im ersten Satz, führte sie auch im zweiten Durchgang bereits 3:1, ehe Stephens ihr erstes Aufschlagspiel überhaupt gewinnen konnte.
Vögele punktete immer wieder, in dem sie den zweiten Service der Amerikanerin konsequent angriff und diese so unter Druck setzte. Mit zunehmender Spieldauer gewann Stephens, die am Australian Open im Januar Serena Williams geschlagen und die Halbfinals erreicht hatte, mit ihrer Vorhand das Kommando. Sie holte sich sieben der folgenden acht Games und ging im dritten Satz 2:1 in Führung. Nachdem sie in einem langen Game das Re-Break geschafft hatte, war es dann das US-Girl, das entscheidend abbaute. Mit einem Rückhand-Fehler besiegelte sie nach 1:53 Stunde den Sieg Vögeles.
In ihrem vierten Halbfinal auf der WTA-Tour, dem dritten in diesem Jahr, versucht Vögele am Samstag, erstmals in einen Final einzuziehen. In Charleston im April und vergangene Woche in Linz stand mit Jelena Jankovic respektive Ana Ivanovic jeweils eine Serbin im Weg. Diesmal sollte die Aufgabe gegen die drei Plätze schlechter klassierte Deutsche Annika Beck (19) auf dem Papier einfacher sein.

SDA-ATS