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Bellinzona - Unter den Angestellten des SBB-Werkes Bellinzona herrscht Unmut: Sie haben mehr Arbeit, als ihnen lieb ist. Deshalb wollen sie erneut einen Runden Tisch einberufen. Dies hält Franz Steinegger, der die bisherigen Gespräche moderiert hatte, aber nicht für nötig.
Die Situation im SBB-Industriewerk von Bellinzona (IWB) sei nicht alarmierend, sagte Steinegger am Freitagmorgen gegenüber Rete 1, dem Radio der italienischsprachigen Schweiz. Die Herausforderung bestehe darin, die Massnahmen zur Effizienzsteigerung umzusetzen.
Die SBB-Division Personenverkehr, der das IWB untersteht, hat im Sommer eine Task-Force einberufen, um Verbesserungsmöglichkeiten zu eruieren.
Diese Woche wurde den Angestellten nun mitgeteilt, dass neben werksinternen Verbesserungen ein Teil der Arbeiten in den SBB-Werkstätten von Olten und Biel erledigt wird, um die Rückstände abzubauen.
Dies kam bei der Belegschaft gar nicht gut an. Es herrsche Wut und Besorgnis, sagte Gianni Frizzo, der im Frühjahr 2008 den Streik gegen die geplante Redimensionierung des IWB angeführt hatte, am Donnerstag vor den Medien.
Vorwürfe an die SBB-SpitzeFrizzo und seine Kollegen vom ehemaligen Streikkomitee werfen der SBB-Spitze mangelnde Transparenz und Desorganisation vor. Das IWB werde mit Aufträgen eingedeckt, ohne dass die Angestellten die Mittel hätten, all diese Arbeiten erledigen zu können.
Aus diesem Grund wünschen sich die Angestellten erneut Gespräche am Runden Tisch. Steinegger lehnte eine entsprechende Forderung jedoch ab. Der ehemalige FDP-Präsident erklärte sich aber zu bilateralen Gesprächen mit den Angestellten und der SBB-Spitze bereit.
Nach dem Streik vom Frühjahr 2008 fanden unter der Leitung von Steinegger insgesamt acht Treffen zwischen den Sozialpartnern am Runden Tisch statt. Letztmals traf man sich Ende Mai dieses Jahres.

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SDA-ATS