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Stellenabbau bei Microsoft fällt grösser aus als geplant

Microsoft-Logo vor einem Besucherzentrum in Seattle: Der Softwareriese trennt sich nach jüngsten Angaben von rund vier Prozent seiner Angestellten. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/TED S. WARREN

(sda-ats)

Der Personalabbau bei Microsoft fällt grösser als geplant aus. Zur bisher vorgesehenen Streichung von 1850 Jobs in der Smartphone-Sparte kämen in den kommenden zwölf Monaten weitere 2850 Stellen, teilte der Softwarekonzern am Donnerstag mit.

Die insgesamt 4700 Jobs entsprechen etwa vier Prozent der Belegschaft. Microsoft kündigte bereits im Mai an, vor allem in Finnland Personal abbauen zu wollen.Der US-Konzern hatte im Jahr 2014 den finnischen Telefonhersteller Nokia gekauft und wollte so Apple und Samsung Electronics Marktanteile streitig machen.

Der Plan scheiterte aber. Konzernchef Satya Nadella will die Sparte eindampfen und setzt verstärkt auf das Internetgeschäft. Im Juni wurde bekannt, dass Microsoft das Karrierenetzwerk LinkedIn für über 26 Milliarden Dollar kaufen will.

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