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Der Schweizer Arbeitsmarkt ist ähnlich lebhaft wie während der Hochkonjunktur im Sommer 2008. Im ersten Quartal 2011 sind fast ein Drittel mehr Stellen ausgeschrieben worden als ein Jahr zuvor, wie eine Untersuchung des Stellenvermittlers Adecco zeigt.

Im Vergleich zum Schlussquartal 2010 stieg der von der Universität Zürich erhobene Index um 15 Prozent auf 98 Punkte, wie Adecco am Mittwoch bekannt gab. Dies ist der höchste Stand seit Juni 2008.

Der Aufschwung ist laut Adecco breit abgestützt. Besonders viele neue Stellen entstanden im Vergleich zum Schlussquartal 2010 in Büros und Verwaltungen, im Gastgewerbe und bei persönlichen Dienstleistungen sowie in medizinischen und sozialen Berufen.

Etwas weniger stark war das Wachstum in den Bereichen Finanz und Treuhand, Verkauf und Marketing sowie Management und Organisation. Auf dem Bau erhöhte sich das Angebot gemäss der Untersuchung nicht sehr stark, bei den Berufsgruppen Technik und Informatik war ein leichter Rückgang zu beobachten.

Im Vergleich mit dem ersten Quartal 2010 gab es in Büros und Verwaltungen, in der Industrie und im Baugewerbe sowie bei Technik- und Informatikberufen das stärkste Stellenwachstum.

Wenig Dynamik in der Ostschweiz

Am meisten neue Stellen entstanden im Vergleich zu Ende 2010 in der Zentralschweiz (+20 Prozent), gefolgt von der Nordwestschweiz und der Genferseeregion (je +18 Prozent). Im Mittelfeld sind das Espace Mittelland (16 Prozent) sowie der Grossraum Zürich (+12 Prozent). Weniger stark wuchs der Arbeitsmarkt in der Ostschweiz (+7 Prozent).

Um neues Personal zu finden, inserierten die Arbeitgeber vermehrt auf Unternehmenswebseiten (+16 Prozent) und auf Onlinestellenportalen (+15 Prozent). In der Presse gab es 11 Prozent mehr Inserate als im Vorquartal.

Aus Jahressicht verringerte sich das Inseratevolumen in der Presse hingegen um 5 Prozent, während Onlineportale um 23 Prozent und Unternehmenswebseiten um 46 Prozent zulegen konnten.

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SDA-ATS