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Die Fusion der sechs Oberwalliser Gemeinden Visp, Visperterminen, Baltschieder, Ausserberg, Bürchen und Eggerberg zu einer Grossgemeinde Visp ist gescheitert. Die Stimmberechtigten von Visperterminen, Baltschieder und Ausserberg haben sie abgelehnt.

Die Gemeindefusion wäre nur möglich gewesen, wenn in allen Gemeinden die Vorlage angenommen worden wäre. Der Ja-Anteil lag in Visp bei 52 Prozent, in Bürchen bei 76 Prozent und in Eggerberg bei 70 Prozent. Die Stimmbürger von Ausserberg lehnten die Fusion mit 58 Prozent ab, jene von Baltschieder mit 54 Prozent und jene von Visperterminen mit 70 Prozent.

Die Stimmbeteiligung lag in Visp bei 63 Prozent und in den fünf umliegenden Gemeinden zwischen 80 und 92 Prozent.

Die sechs Gemeindepräsidenten bedauerten in einer Medienmitteilung den Entscheid. Ein mutiges, zukunftsorientiertes Projekt sei damit begraben worden. Sie seien weiterhin überzeugt, dass die ganze Region nur bestehen könne, wenn sie die Kräfte in der Region bündle.

Die sechs Gemeinden hätten auf den 1. Januar 2013 fusioniert werden sollen. Rund 11'100 Menschen auf einem Gebiet von 13'000 Hektaren hätte die neue Grossgemeinde umfasst. Das Fusionsprojekt war von den Exekutiven der sechs Gemeinden initiiert worden.

Im Vorfeld der Abstimmung wurde die Geldfrage mehrfach thematisiert. In Gemeinden mit tiefen Steuersätzen befürchteten die Leute wegen der Fusion Steuererhöhungen. Auch die Angst vor einem Verlust der Identität war immer wieder ein Thema.

Seit 2000 sank die Zahl der Gemeinden im Wallis von 163 auf 141. Eine der grössten Gemeindefusionen fand 2006 statt. Damals fusionierten die sechs Gemeinden des Val d'Anniviers zur flächenmässig drittgrössten Schweizer Gemeinde.

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SDA-ATS