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Der Grosse St. Bernhard wird noch mindestens bis Mitte Januar geschlossen bleiben. (Archivbild)

KEYSTONE/ANDREE-NOELLE POT

(sda-ats)

Der Tunnel am Grossen St. Bernhard bleibt mindestens bis Mitte Januar geschlossen und damit massiv länger als erwartet. Für die Tunnelbetreiber resultieren Verluste in Millionenhöhe. Der Verkehr wird über den Simplon umgeleitet.

Nach dem Bruch in der Tragkonstruktion einer Zwischendecke für die Lüftung im italienischen Teil des Bauwerks ist der gebührenpflichtige Strassentunnel bereits seit dem 21. September geschlossen.

Seit dem 4. November ist wegen des Schneefalls auch die Passstrasse über den Grossen St. Bernhard geschlossen. Seither sind das Wallis und Italien über die Strasse nur noch via Simplon miteinander verbunden. Eine Wiedereröffnung des Tunnels am Grossen St. Bernhard war per Ende November geplant.

Daraus wird nun nichts. Fast zwei Monate nach dem Ereignis wurde mit den Sanierungsarbeiten immer noch nicht begonnen, wie Vertreter der Schweizer Betreibergesellschaft Tunnel Grosser St. Bernhard AG (TGSB AG) am Freitag vor den Medien am Nordportal des Tunnels bekanntgab.

Gemäss der vorläufigen Planung der italienischen Experten sei wohl eher von einer Wiedereröffnung des Tunnels am 15. Januar 2018 auszugehen. Dieser Termin lasse sich allerdings erst nach Beginn der Bauarbeiten bestätigen.

"Die Bauarbeiten sollten zwischen 30 und 40 Tagen dauern", sagte Oliver Français, Präsident der TGSB AG. Durch die längere Schliessung rechnet die Schweizer Betreibergesellschaft mit Einnahmeverlusten in der Höhe von 2,5 Millionen Franken.

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