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Basel/Zürich - Der Dentalimplantate-Hersteller Straumann hat 2009 einen Gewinn von 146,4 Mio. Fr. erwirtschaftet, nach 8,2 Mio. Fr. im Vorjahr. Damals nahm das Unternehmen allerdings ausserordentliche Abschreibungen vor; ohne diesen Effekt belief sich der Gewinn 2008 auf 180,1 Mio. Franken.
Der Umsatz fiel im vergangenen Jahr um 5 Prozent auf 736 Mio. Franken, wie das Basler Unternehmen am Dienstag mitteilte. In Lokalwährungen belief sich das Minus auf 2 Prozent. Abgesehen von negativen Währungseffekten wurde das Ergebnis durch die globale Rezession geschmälert.
Wegen des schwachen Konsumklimas, der steigenden Arbeitslosigkeit und Kreditbeschränkungen hätten viele Leute ihre Zahnarztbesuche aufgeschoben, erklärte Straumann. Das habe die Volumen bei den Implantate-Verkäufen schrumpfen lassen. Der weltweite Markt für Dentalimplantate, restaurative und regenerative Zahnmedizin schrumpfte 2009 gemäss Straumann um 6 Prozent.
Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) belief sich auf 218,3 Mio. Franken. Das sind 56 Mio. Fr. weniger als im Vorjahr. Werden Abschreibungen und Amortisationen herausgerechnet, bleibt ein operatives Ergebnis (EBIT) von 165,3 Mio. Franken.
Der Verwaltungsrat schlägt vor, eine unveränderte Dividende in Höhe von 3.75 Fr. pro Aktie vorgeschlagen. Für das laufende Jahr geht Straumann von einem stagnierenden Markt für Dentalprodukte aus. Das Umsatzwachstum dürfte im tiefen einstelligen Bereich liegen.

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SDA-ATS