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"Despacito" ist der meistgestreamte Song weltweit. Malaysische Frauenverbände würden ihn gern verbieten: Der Text ist ihnen zu lasziv. (Screenshot)

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(sda-ats)

Der Song "Despacito" hat laut Universal Music mit 4,6 Milliarden Klicks einen Streaming-Weltrekord aufgestellt. Der Hit der puerto-ricanischen Musiker Luis Fonsi und Daddy Yankee war im Januar herausgekommen. In der Schweiz führt er seit Wochen die Single-Charts an.

"Streaming hat dazu beigetragen, meine Musik in jeden Winkel der Erde zu bringen", wurde Luis Fonsi in der Mitteilung zitiert. Die bisherige Bestmarke hielt Justin Bieber mit 4,38 Milliarden Abrufen für den Hit "Sorry" (2015). Der kanadische Popstar hatte durch ein im April erschienenes Remix auch massgeblichen Anteil am Erfolg von "Despacito".

Unterdessen hat "Despacito" beim Frauenflügel einer konservativen malaysischen Partei für grosse Aufregung und Entrüstung gesorgt. Die Frauen verlangten wegen sexueller Anspielungen im Liedtext ein Radioverbot, wie das Nachrichtenportal Malay Mail online am Mittwoch berichtete.

Jugendliche verstünden die Bedeutung des Liedes nicht, erklärte die Beauftragte für Kunst und Kultur der Amanah-Partei, Atriza Umar. Solche Lieder seien nicht vereinbar mit der muslimischen Kultur, fügte sie hinzu. Die Mehrheit der Bevölkerung in Malaysia sind Muslime.

https://www.youtube.com/watch?v=kJQP7kiw5Fk

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SDA-ATS