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Die Streikwelle in Südafrika hält an: Nach den Beschäftigten der Autoindustrie sind am Montag auch die Bauarbeiter und die Flughafenangestellten in den Ausstand getreten. Sie fordern allesamt höhere Löhne.

Nach Informationen der zuständigen Gewerkschaft NUM haben sich rund 90'000 Arbeitnehmer im Bausektor an den Arbeitsniederlegungen beteiligt. Damit sei rund die Hälfte der Arbeitgeber in dem Bereich betroffen gewesen. Unter anderem gehörten die Baufirmen Wilson Bayly Holmes Ovcon, Aveng und Group Five dazu.

Im Bankenviertel von Johannesburg kam es zu Ausschreitungen, als NUM-Mitglieder andere Arbeiter zwangen, ihre Arbeit niederzulegen. An den Flughäfen kam es aber nicht zu Flugausfällen.

Vergangenen Montag hatten rund 30'000 Beschäftigte in der Autoindustrie für höhere Löhne gestreikt und damit den Sektor fast komplett lahmgelegt. Arbeitskämpfe in der Bergbauindustrie waren in den vergangenen anderthalb Jahren immer wieder zu gewaltsamen Protesten eskaliert, bei denen mehr als 60 Menschen ums Leben kamen. Dies bremste das Wirtschaftswachstum und alarmierte ausländische Investoren.

Die Regierung hatte die Parteien unlängst aufgefordert, schnell zu einer Einigung zu kommen. 2014 wird in Südafrika gewählt. Die Gewerkschaft NUM fordert bis zu 40 Prozent mehr Lohn, während die Arbeitgeber bisher ein Plus von 7,5 Prozent anbieten. Die Zentralbank geht davon aus, dass die Inflation im laufenden Jahr bei 5,9 Prozent liegen wird.

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SDA-ATS