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Bereits am Freitag fuhr keine Metro wegen der Proteste. Auch am Montag soll es zu Streiks und somit Verkehrsbehinderungen kommen. (Archiv)

KEYSTONE/AP/PETROS GIANNAKOURIS

(sda-ats)

Reisende von und nach Griechenland müssen am Montag mit Verspätungen und Annullierungen im Flugverkehr sowie Streiks im öffentlichen Nahverkehr von Athen rechnen. Hintergrund der Proteste ist vor allem die drohende Einschränkung des griechischen Streikrechts.

Dieses soll im Rahmen eines Gesetzesbündels im Zuge der harten Spar- und Reformpolitik am Montag vom Parlament in Athen gebilligt werden. Ein Streik soll dann künftig nur noch legal sein, wenn mehr als 50 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder zugestimmt haben. Bislang reichten 20 Prozent, in manchen Fällen genügte schon der Beschluss des Vorstandes.

Wie die Gewerkschaft der griechischen Fluglotsen mitteilte, wollen ihre Mitglieder zwischen 12:00 Uhr und 15:00 Uhr (11:00 Uhr MEZ und 14:00 Uhr Schweizer Zeit) die Arbeit niederlegen. Zahlreiche Inlandsflüge müssten aus diesem Grund ausfallen, andere würden verspätet starten, teilten die Fluggesellschaften am Sonntag mit. Reisende sollten dringend Kontakt mit ihren Fluglinien aufnehmen.

Streiks angekündigt sind auch für Athens öffentlichen Nahverkehr. Am Montag sollen im grössten Ballungsraum Griechenlands alle U-Bahn- und Stadtbahnlinien sowie Busse und Strassenbahnen über den ganzen Tag hinweg bestreikt werden. Die Staatsbediensteten wollen für drei Stunden die Arbeit niederlegen. Für Montagabend sind Demonstrationen vor dem Parlament in Athen geplant.

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