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Der Berner Eishockey-Profi Mark Streit bringt als dritter Schweizer den Stanley-Cup-Pokal in die Schweiz.

Der NHL-Verteidiger präsentierte die Trophäe, die er im Juni mit den Pittsburgh Penguins gewonnen hat, in Bern der Öffentlichkeit. Rund 1000 Fans wollten am Sitz der Berner Stadtregierung einen Blick auf den begehrten Pokal erhaschen.

Rund eine Stunde stand Streit für Autogramm- und Selfiewünsche zur Verfügung, nachdem er zuvor von Stadpräsident Alec von Grafenried eingeladen worden war. Später stand auch noch ein Empfang im Bundeshaus und eine private Feier im Programm. Streit hatte den Stanley Cup am Morgen um 6.15 Uhr am Flughafen in Zürich in Empfang genommen.

Jedes Teammitglied des NHL-Meisters kann den Pokal traditionsgemäss während eines Tages in seine Heimat mitnehmen. Am Mittwoch war die Reihe am 39-jährigen Streit, der die bedeutendste Eishockey-Trophäe der Welt als erster Schweizer Feldspieler überhaupt gewann.

Es sei eine "grosse Ehre" für ihn, den Pokal in seine Heimatstadt mitnehmen zu dürfen, so Streit. "Meine Wurzeln liegen in Bern, sportlich wie privat. Es war deshalb klar, dass ich meinen Tag mit dem Pokal in Bern verbringen wollte."

Streit blickt auf ein "spezielles Jahr" zurück, wie er vor den Medienschaffenden sagte. Die Geburt seiner Tochter sei das Schönste, was er je erlebt habe und der Gewinn des Stanley Cups der Höhepunkt seiner sportlichen Karriere. "Im Herbst meiner Karriere den Cup noch gewinnen zu dürfen, ist nicht selbstverständlich", sagte Streit weiter.

Streit ist erst der dritte Schweizer Stanley-Cup-Gewinner nach den Torhütern David Aebischer (2001) und Martin Gerber (2006). Den Final hatte Pittsburgh gegen die Nashville Predators, bei denen mit Roman Josi und Yannick Weber zwei weitere Berner spielen, mit 4:2 Siegen gewonnen.

Streit, der seine eindrückliche Karriere in den Neunzigerjahren erst im Nachwuchs des SC Bern und danach bei Fribourg-Gottéron lanciert hat, spielt auch in der kommenden Saison in der besten Liga der Welt. Letzte Woche unterschrieb der Routinier einen Vertrag über ein Jahr mit den Montreal Canadiens. Bislang kam Streit auf 818 Partien in der NHL.

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SDA-ATS