Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Wenn sich auch die Besitzer der kampfeslustigen Eringerkühe streiten, sollen sie sich aussergerichtlich einigen. (Archiv)

KEYSTONE/DOMINIC STEINMANN

(sda-ats)

Streitigkeiten rund um die Kuhkämpfe im Wallis sollen künftig nicht mehr vor Gericht ausgefochten werden. Das Walliser Kantonsparlament möchte den Viehzuchtverband über solche Dinge entscheiden lassen.

2012 hatte der Besitzer einer Kampfkuh einen Jury-Entscheid im Final um den Königinnen-Titel nicht akzeptiert. Er ging vor Gericht und zog den Streit durch alle Instanzen, bis vor Bundesgericht. Dieser Fall war der Auslöser dafür, dass die parlamentarische Kommission für Landwirtschaft, Tourismus und Umwelt eine Änderung vorschlug, wie deren Präsident Emmanuel Chassot (CVP) erklärte.

Künftig soll sich ein Schiedsgericht um solche Fälle kümmern und der Rechtsweg versperrt bleiben. Der Zuchtverband der Eringer-Kuhrasse hat sich bereit erklärt, die Sache in die Hand zu nehmen.

Sämtliche Redner räumten am Dienstag bei der Eintretensdebatte im Grossen Rat die Unnötigkeit ein, die Gerichte mit solchen Geschichten zu überladen. Hinzu komme, dass der Rechtsweg oft lang und kostspielig sei. Der Rat trat oppositionslos auf die entsprechende Änderung des Landwirtschaftsgesetzes ein.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS