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Seit Wochen schon dreht sich die Fitnessdebatte um Xherdan Shaqiri. Nationalcoach Vladimir Petkovic entschleunigt die Diskussion um die Behandlungsakte Shaqiris mit einer Prise Humor.

Die wichtigste Nachricht zur allgemeinen Beruhigung vorweg: Er machte das ganze Programm mit, Daumen hoch. Ein Autogramm, ein Zwinkern, Xherdan Shaqiri ist zurück, er trainierte ganz normal. Im Prinzip der Courant normal. Beim Topskorer der SFV-Auswahl hingegen genügt die aktuelle Faktenlage zur Schlagzeile des Schweizer Fussball-Tages. In Stoke ist er Mitte Januar spurlos von der Bildfläche verschwunden. Wadenprobleme, Therapie, Entzündungen, Narben. Die medizinische Abteilung des Verbands befand den City-Patienten nun aber für schmerzfrei: "Er hat grünes Licht und sollte am Samstag wieder 100 Prozent bereit sein."

Shaqiri beteiligte sich in den letzten Monaten nie selber an den Debatten um seine körperliche Verfassung. Am dritten Camp-Tag wird der Premier-League-Professional sein Schweigen brechen. Bis jetzt äusserte sich nur das Umfeld - und in Lausanne auf mediale Anfrage der Nationalcoach Petkovic: "Er ist wieder voll in Betrieb und muss Gas geben, um mich zu überzeugen."

Auf die Karriereplanung des Hochbegabten, der sich von Bayern München via Inter Mailand zu Stoke City transferieren liess, mochte der Schweizer Selektionär öffentlich nicht im Detail eintreten - nur so viel: "Drei Wechsel innert Kürze sind nicht einfach zu verdauen. Ich sehe aber kein Problem 'Shaqiri'." Er habe den Eindruck, dass der 25-Jährige die medizinischen Ratschläge annehme - und dann schob er das eigentliche Bonmot nach: "Ich überprüfe nicht, ob er um 12 Uhr abends Stretching macht, oder ob er Popcorn oder Hackfleisch isst."

SDA-ATS

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