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Italienische Grenzgänger haben keinen negativen Einfluss auf den Tessiner Arbeitsmarkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung Lugano (IRE), die einen Zusammenhang zwischen Personenfreizügigkeitsabkommen und gestiegener Arbeitslosigkeit ausschliesst.

Gemäss der Studie, die am Freitag vom Kanton Tessin veröffentlicht worden ist, gibt es aus wissenschaftlicher Sicht keinen Hinweis darauf, dass italienische Grenzgänger eine Konkurrenz für Tessiner Arbeitssuchende darstellen.

Qualifikationen und Interessen der beiden Gruppen würden dafür zu weit auseinanderklaffen, heisst es. Nur im Bereich des Detailhandels sei ein Risiko auszumachen. Der Kanton hätte aber auf diesen Sektor ein besonders wachsames Auge, wie die Tripartite Kommission zum Thema Personenfreizügigkeit in einem Communiqué ergänzte.

Die Zahl der Italiener, die täglich zu einem Arbeitsplatz in der Schweiz pendeln, sei schon seit Ende der 90er Jahre kontinuierlich gestiegen, noch bevor das Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU gültig geworden ist (ab 2002). Damals habe der Dienstleistungssektor im Tessin an Bedeutung gewonnen und zusätzliche Stellen geboten.

Schweizer haben höhere Gehälter

Zwischen 1995 und 2008 habe sich der Anteil der Grenzgänger auf dem Tessiner Arbeitsmarkt von 8 auf 15 Prozent erhöht. Das Ansteigen der Arbeitslosigkeit im Tessin ab dem Jahr 2007 (von 4,4 Prozent im Jahr 2007 auf 5,8 Prozent im Januar 2011) sei dagegen auf die allgemeine wirtschaftliche Konjunkturschwäche zurückzuführen.

Im Hinblick auf die Gehälter habe es in den vergangenen Jahren eine Angleichung zwischen Schweizern, Ausländern mit Wohnsitz im Tessin und Grenzgängern gegeben. Zwar beziehen Schweizer im Tessin durchschnittlich immer noch das höchste Gehalt, was aber laut Studie mit der Qualifikation und Wahl der Arbeitsstelle zu erklären sei.

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SDA-ATS