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Studie: Schweizer Privatbanken stehen vor grossen Veränderungen

Dieser Inhalt wurde am 20. Oktober 2009 - 12:01 publiziert
(Keystone-SDA)

Zürich - Die Schweizer Privatbanken stehen vor grossen Veränderungen. Besondere Herausforderungen warten im Geschäft mit ausländischen Kunden. Laut einer Studie dürfte zudem der Schweizer Markt schrumpfen und der Druck auf die Margen steigen.
Veränderungen in der Banken-Gesetzgebung, Einschnitte im grenzüberschreitenden Kundengeschäft sowie neue internationale Steuergesetze werden die Vermögensverwalter stark betreffen. Zu diesem Schluss kommt eine am Dienstag vorgestellte Umfrage der Beratungsfirma KPMG und der Universität St. Gallen bei Führungskräften der 30 grössten Schweizer Privatbanken.
Trotz Dauerattacken auf den Finanzplatz Schweiz erwarten die meisten Privatbankiers Wachstum vor allem im Ausland. Dies liege an den traditionellen Stärken des Finanzplatzes Schweiz wie dem Bankgeheimnis und der tiefen Steuerbelastung, schreiben die Autoren der Studie.
Uneinig sind sich die Befragten darüber, ob die verwalteten Kundengelder wachsen oder zurückgehen werden. Nur 14 Prozent der Umfrageteilnehmer glauben aber, dass die aktuellen Gewinnmargen nachhaltig sind. Zudem dürfte der Markt für das Privatkundengeschäft in der Schweiz eher schrumpfen.
Die Folge seien verschärfter Wettbewerb und Druck auf die Gebühren. 79 Prozent der Befragten erwarten, dass es zu einem Konzentrationsprozess kommt. Mehr als zwei Drittel sind allerdings der Meinung, dass im Markt gute Übernahme- und Fusionschancen bestehen.

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