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Die Schweiz ist im Tourismus weiterhin Weltspitze. Sie verteidigte in der aktuellen Studie des World Economic Forum (WEF) ihre Spitzenposition vor Deutschland, Frankreich und Österreich.

Die Schweizer Tourismuswirtschaft glänzt mit ihrer Infrastruktur, der ökologischen Nachhaltigkeit, der Sicherheit im öffentlichen Raum und der Ausbildung der Mitarbeitenden, wie das WEF am Montag bekannt gab.

In Bezug auf die Qualifikation des Personals belegt die Schweiz weltweit Rang zwei, die Strassen, Bahnen und übrige Verkehrsinfrastruktur ist nur in fünf anderen Ländern besser. Bei der allgemeinen Tourismusinfrastruktur, dazu zählt das WEF etwa die Hotelbetten oder Geldautomaten, belegt die Schweiz Rang acht.

Preisniveau als Schwachpunkt

Grösste Schwäche des Schweizer Tourismus ist das Preisniveau. Die Tourismusindustrie machte 2010 gemäss der Studie 5,8 Prozent des Schweizer Bruttoinlandprodukts (BIP) aus und schafft 7,8 Prozent aller Arbeitsplätze.

Die Studie des WEF und des Beratungsunternehmens Booz&Company deckt 139 Länder ab und wird anhand von verschiedenen Variablen erstellt, beispielsweise Sicherheit, Infrastruktur und natürliche Ressourcen.

Deutschland und Frankreich verbesserten sich im Vergleich zur letzten Studie von 2009 um einen Platz, Österreich fiel vom zweiten auf den vierten Platz zurück. Hinter Österreich folgen Schweden, die USA, Grossbritannien und Spanien. Das beliebte Ferienziel Italien belegt Platz 27, Griechenland ist auf Rang 29.

Weltweit wächst der Tourismus am stärksten in der Region Asien-Pazifik, wie es in der Studie weiter heisst. In dieser Region stiegen die internationalen Besucherzahlen zwischen 2000 und 2010 rund doppelt so schnell wie im weltweiten Durchschnitt.

China, das mit der Weltausstellung in Shanghai und den Olympischen Spielen in Peking in jüngster Zeit zwei Grossveranstaltungen durchführte, belegt Rang 39. Im 2009 war die Volksrepublik noch auf Platz 47.

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SDA-ATS