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Der Sturm "Ophelia" färbte den Himmel in London orange. Die Winde bringen Sand aus der Sahara und Asche aus Portugal und Spanien, wo derzeit Waldbrände wüten, mit.

KEYSTONE/EPA/NEIL HALL

(sda-ats)

Der Sturm "Ophelia" hat für Chaos in Irland gesorgt. In der Nacht zum Dienstag zog der Sturm weiter in Richtung Schottland und Nordengland.

Der Sturm brachte Sand aus der Sahara und Asche von Waldbränden in Portugal und Spanien mit und tönte den Himmel in weiten Teilen Grossbritanniens orange. Die Sonne färbte sich rot.

Der irische Wetterdienst hob in der Nacht die höchste Sturmwarnung auf. Die Schulen blieben nach Angaben des Bildungsministeriums zwar noch einen Tag geschlossen, die Universitäten öffneten wieder. Strassen blieben teilweise gesperrt.

Dem Energieunternehmen ESB Networks zufolge waren in Irland zeitweise rund 360'000 Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten. Schuld daran waren umgestürzte Bäume und Strommasten im ganzen Land. Es werde bis zu zehn Tage dauern, bis alle Leitungen wiederhergestellt seien, teilte das Unternehmen mit.

Für Schottland und Nordostengland warnte der britische Wetterdienst am Dienstag vor starken Winden. Rund um Edinburgh war der Zugverkehr am Dienstagmorgen stark eingeschränkt. Teilweise kam es zu Stromausfällen. Auch im Norden Englands kam es zu Beeinträchtigungen im Zugverkehr.

Zwei Autofahrer von Baum getroffen

"Ophelia" hatte das öffentliche Leben in Irland am Montag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Stundenkilometern weitgehend lahmgelegt. Zwei Autofahrer starben, als ihre Wagen von umstürzenden Bäumen getroffen wurden. Ein Mann kam im Süden Irlands bei einem Unfall mit einer Motorsäge um, als er versuchte, einen umgestürzten Baum wegzuräumen.

Das Dach eines Fussball-Stadions in Cork im Süden des Landes stürzte teilweise ein. Am Flughafen Dublin wurden 180 Flüge gestrichen. Schulen und öffentliche Gebäude blieben geschlossen. Die Menschen wurden aufgerufen, in geschlossenen Räumen zu bleiben.

"Ophelia" ist bereits der zehnte Hurrikan, der sich in dieser Saison über dem Atlantik zusammengebraut hat. Der Sturm erreichte Mitte vergangener Woche südwestlich der Azoren seinen Höhepunkt, seitdem bewegt er sich in Richtung Nordosten.

Mit dem Eintritt in kühlere Regionen hat "Ophelia" teilweise an Kraft verloren. Der Sturm war zuvor als Hurrikan eingestuft worden. Die Rede ist vom heftigsten Sturm in Irland seit 50 Jahren.

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