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Sturm und Unwetter machen dem Süden der USA weiterhin zu schaffen

Ein schwerer Sturm hat im US-Staat Arkansas mindestens sieben Menschen das Leben gekostet. Mehrere Dutzend Personen wurden am Dienstag noch vermisst. In den Tälern des Mississippi, des Missouri und des Ohio sind nach heftigen Regenfällen zahlreiche Städte und Gemeinden von Hochwasser bedroht.

Die Stadt Vilonia in Arkansas wurde von dem Tornado am Montagabend verwüstet, der Sturm hinterliess eine fünf Kilometer breite Schneise der Verwüstung. "Die Stadt ist verschwunden", sagte Sheldon Brock, eine Bewohnerin von Vilonia. Mindestens vier Einwohner kamen ums Leben, wie der Wetterdienst am Dienstag mitteilte.

Der Gouverneur von Arkansas, Mike Beebe, erklärte den Notstand. Die Polizei musste am Montag über zehn Mal ausrücken, um vom Wasser eingeschlossene Menschen aus Häusern oder Autos zu retten.

In der Stadt Poplar Bluff im US-Staat Missouri befürchteten die rund 7000 Einwohner einen Bruch des aufgeweichten Deiches. Etwa 1000 Häuser wurden bereits evakuiert. Den Stürmen der vergangenen Wochen folgten heftige Regenfälle, und vielerorts halten nur noch die Dämme das Wasser aus den Städten fern.

Dem Sturmband, das am Montag durch Nordtexas, Oklahoma und Arkansas zog, folge ein zweites, das in den kommenden Tagen neue Niederschläge bringe, sagte der Meteorologe Greg Carbin vom Sturmvorhersagezentrum in Norman in Oklahoma. Er rechne mit schweren Überschwemmungen.

"Der Korridor von Arkansas nach Illinois hat bisher schon unfassbare Regenmengen abbekommen, und das wird die Situation noch verschärfen", sagte Carbin.

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