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Suboptimale Ausgangslage für Ottmar Hitzfeld

Dieser Inhalt wurde am 19. April 2014 - 22:33 publiziert
(Keystone-SDA)

Fussball - 57 Tage vor dem Start zur WM ist die Situation im Zentrum der Schweizer Abwehr zumindest suboptimal. Diverse Kandidaten für die Endrunde in Brasilien leiden unter erheblichen muskulären Beschwerden.
Für Fabian Lustenberger endete der Traum von der Nominierung für das Turnier in Südamerika wohl endgültig. Der Berliner Captain erlitt beim Warm-up vor der Partie in Augsburg (0:0) nach über zehnwöchiger Pause gemäss seinem Klub-Coach erneut einen Faserriss in der rechten Oberschenkelmuskulatur. Ottmar Hitzfeld wird kaum mehr mit ihm planen können.
Wenige Stunden später musste Johan Djourou ebenfalls nach dem Aufwärmen Forfait erklären. Der immer wieder angeschlagene Abwehr-Patron des kriselnden HSV steckt in jeglicher Beziehung im Tief - das dürfte auch dem Schweizer Selektionär nicht entgangen sein. Philippe Senderos, inzwischen in Valencia angekommen und eine mögliche Alternative, ist seit dem Europa-League-Viertelfinal-Hinspiel in Basel (0:3) out. Der Primera-Division-Klub rechnet erst Anfang Mai mit einem Comeback des Westschweizers.
Von der Stammbesetzung der WM-Qualifikation ist in der Innenabwehr momentan nur Steve von Bergen gesund. Nur kämpft der Romand seit Wochen mit Formschwankungen und ist am sportlichen Stillstand der Young Boys nicht ganz unbeteiligt.
Bei Von Bergens SFV-Partner Fabian Schär ist nicht abzusehen, in welcher körperlicher Verfassung er im Sommer nach Brasilien reisen wird. Das FCB-Talent ist (noch) nicht so belastbar wir vor seinem operativen Eingriff an der Patellasehne. Unmittelbar vor dem Cup-Final wurde er erneut von muskulären Problemen gestoppt.
Das medizinische Bulletin der Schweizer ist rund drei Wochen vor der Kader-Bekanntgabe von Ottmar Hitzfeld bedrohlich umfangreich. Die zahlreichen "Problemfälle" könnten die Chance anderer Probables sein: Fabian Frei beispielsweise, in Basel Marathon-Mann und Schlüsselspieler zugleich, dürfte eher früher als später wieder auf dem Radar von Ottmar Hitzfeld erscheinen.

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