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Bern - Die Öffentlichkeit müsse mehr über die Spielsucht erfahren, fordert Sucht Info Schweiz. Die Organisation erarbeitet für zehn Kantone der Nordwest- und Zentralschweiz ein Konzept zur Prävention der Glücksspielsucht. Finanziert wird das Projekt aus der Spielsuchtabgabe von Swisslos.
Mit über 120'000 exzessiven Glücksspielern sei die Schweiz akut vom Problem betroffen, teilte Sucht Info Schweiz am Montag mit. Handlungsbedarf ortet die Fachstelle an verschiedenen Stellen: Die meisten Präventionsfachstellen bräuchten mehr Wissen sowie den Auftrag, Prävention für Glücksspielsucht zu betreiben.
Viele Spielsüchtige wissen zudem nicht, an welche Stellen sie sich wenden können, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Weiter stellt Sucht Info Schweiz ein mangelndes öffentliches Bewusstsein für die Problematik fest.
In die Pflicht nehmen will die Organisation aber auch die Schweizer Casinos: "Die problematisch Spielenden sind dort am einfachsten identifizierbar und erreichbar", schreibt Sucht Info Schweiz.
Viel schwieriger seien hingegen die Spieler auszumachen, die im stillen Kämmerlein im Internet dem Glücksspiel frönen, heisst es weiter. Das Glücksspiel im Internet wird gemäss der Sucht-Fachstelle immer beliebter. Deshalb sei es besonders wichtig, diesen noch wenig erforschten Bereich zu untersuchen.
Für die Kantone Aargau, Bern, Baselland, Basel-Stadt, Luzern, Obwalden, Nidwalden, Solothurn, Uri und Zug erarbeitet Sucht Info Schweiz derzeit Präventionsmassnahmen.

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SDA-ATS