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Die Basler urteilen nach der verpassten Chance gegen ZSKA Moskau selbstkritisch und schreiben die 1:2-Heimniederlage primär sich selbst zu.

Nach 45 Minuten schien die Achtelfinal-Qualifikation greifbar. Der FCB führte dank des Treffers von Luca Zuffi zur Pause 1:0, gab den Vorsprung in der Folge aber aus der Hand. "Wir sind alle sehr enttäuscht", befand Basels Captain Marek Suchy, der tragische Held des Spiels, "das war eine grosse Chance."

Eine Halbzeit lang knüpften die Basler an die Leistungen der beiden letzten Auftritte an. Dass es zum Bruch kam, hing auch mit Moskaus Alan Dsagojew zusammen. Mit seiner Einwechslung gab der zuvor verletzt gewesene russische Nationalspieler dem Spiel eine neue Richtung. "Wir waren gewarnt. Aber er hat das Spiel sofort an sich gerissen", schilderte Luca Zuffi.

Allein auf den wirbligen Dsagojew schoben die Basler die Niederlage nicht ab. "Ohne Fehler keine Tore", sagte Suchy mit seinem tschechischen Akzent und spielte damit in erster Linie auf seine eigenen an. Zweimal patzte der 29-jährige Abwehrchef, beide Male entstand daraus ein Tor. "Für mich ist das natürlich besonders bitter. Ich sehe bei den Gegentoren unglücklich aus."

Im Gegensatz zum 2:0-Auswärtssieg gegen den gleichen Gegner vor zwei Wochen, als man zur Pause ebenfalls mit einem Tor vorne lag, funktionierte die Kontertaktik diesmal nicht. "Wir spielten in Moskau eine ähnliche zweite Halbzeit. Wir wussten, dass sie kommen müssen und wir kontern können. Dieses Mal ging es nicht auf", erklärte Zuffi, der wie Suchy daran erinnerte, dass die Chancen auf den 2. Platz und das Weiterkommen nach wie vor intakt sind.

Zeit zu hadern bleibt den Baslern ohnehin wenig. Am Sonntag folgt der Super-League-Spitzenkampf gegen YB. Eine Niederlage kann sich der FCB in diesem kaum leisten. YB führt aktuell mit sieben Punkten Vorsprung. Gut hat Suchy gelernt, Fehler schnell zu verarbeiten: "Früher hätte mich so etwas länger beschäftigt, heute bin ich erfahren genug, um das schnell abzuhaken."

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SDA-ATS