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Streit beim Stahlhandel: US-Präsident Donald Trump und Südkoreas Präsident Moon Jae-in. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/ANDREW HARNIK

(sda-ats)

Südkorea will in einem Streit um den Stahlhandel mit den USA vor die Welthandelsorganisation (WTO) ziehen. Das kündigte das Handelsministerium in Seoul am Mittwoch an.

Konkret geht es um Anti-Dumping-Zölle, die die USA im Mai 2016 auf südkoreanische Stahlprodukte und Transformatoren eingeführt hatten. Dem Ministerium zufolge sollen nun unter WTO-Vermittlung bilaterale Gespräche mit den Vereinigten Staaten geführt werden.

In den vergangenen Monaten hat die US-Regierung ihre Bemühungen verstärkt, die heimische Industrie vor ausländischer Konkurrenz zu schützen. Dazu gehört auch die Neuverhandlung einer Freihandelsvereinbarung mit Südkorea. Am Dienstag sprach US-Präsident Donald Trump von Überlegungen, Zölle und Quoten für Aluminium- und Stahlimporte einzuführen.

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SDA-ATS