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Seoul - Südkorea hat am Montag das jüngste nordkoreanische Gesprächsangebot als "nicht aufrichtig" zurückgewiesen. Das Angebot Pjöngjangs von Samstag zur Aufnahme bedingungsloser Gespräche in den nächsten Wochen könne nicht als aufrichtiges Angebot zum Dialog betrachtet werden.
Dies sagte der Sprecher des südkoreanischen Vereinigungsministeriums Chun Hae Sung. Der Norden müsste zuerst beweisen, dass es ihm ernst mit der Aufgabe seines Nuklearprogramms sei.
Zudem müsse die nordkoreanische Regierung "verantwortungsvolle Schritte, die unser Volk akzeptieren kann" zu dem Artilleriebeschuss einer südkoreanischen Insel im November und der Versenkung eines südkoreanischen Kriegsschiffs im März unternehmen, sagte Chun.
Der Sprecher fügte hinzu, dass die Tür zum Dialog offen sei, wenn Nordkorea eine aufrichtige Haltung beweise. Pjöngjang hatte am Samstag erklärt, ein Dialog sei an keine Bedingung gebunden.
Seoul wirft dem Norden vor, im März nahe der umstrittenen Seegrenze im Gelben Meer eine Kriegsschiff torpediert zu haben. Pjöngjang streitet jedoch jede Rolle bei dem Unglück, bei dem 46 Seeleute ums Leben kamen, ab.
Die Spannungen zwischen den beiden Staaten wurden weiter verschärft, als der Norden eine grenznahe Insel Südkoreas beschoss und vier Zivilisten töteten. Seoul hielt daraufhin eine Reihe von Militärmanövern ab, die der Norden scharf kritisierte.

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SDA-ATS