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Die 33. Solothurner Literaturtage sind am Freitag erfolgreich gestartet. Die meisten Autoren brachten ihre Säle ganz oder fast voll - sonst eine Seltenheit am ersten, für die meisten Literaturfans nicht arbeitsfreien Festivaltag.

"Fakt & Fiktion" lautet heuer das Motto. Besonders gut zu diesem Thema passte am Freitagmorgen eine Gemeinschaftslesung von Susanna Schwager und Wilfried Meichtry, die beide fiktionalisierte Porträts ihrer Grossmütter vorstellten.

Schwager erzählt in "Ida" von einer verhärmten und nicht gerade gesprächigen Frau, die ihr Leben gern Gott geweiht hätte, es aber Mann und sechs Kindern opfert.

Meichtrys Oma in "Hexenplatz und Mörderstein" ist dagegen ein fröhliches Fabuliertalent, das um einer guten Pointe willen schon 'mal die Wahrhaftigkeit sausen lässt. Ihr Haus habe "100 Falltüren in die Vergangenheit und ein breites Tor in die Phantasie" gehabt, erinnert sich Meichtry.

Zum Abschluss Mundart

Bis am Sonntag stellen fast 80 Schreibende aus zehn Ländern ihre Werke vor, erwartet werden etwa 10'000 Besucher. Die Literatur Österreichs bildet einen der Schwerpunkte, aber auch Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande, Slowenien, Polen, Russland und die USA sind vertreten.

Zentral ist aber wie immer die Schweizer Werkschau mit 40 Deutschschweizer Literaturschaffenden, acht Romands und je zwei Rätoromanen und Tessinern. Aus ihren neuesten Werken lesen etwa Jürg Amann, Ernst Burren, Alex Capus, Urs Richle und Zoë Jenny.

Die Literaturtage enden am Sonntag mit einem Mundart-Schwerpunkt, unter anderem mit Pedro Lenz und einer Hommage an den 75-jährigen Berner Mundartlyrik-Pionier Ernst Eggimann.

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SDA-ATS