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Bern - Trotz des Auf und Abs um die schliesslich geplatzte Fusion mit Orange hat sich Sunrise auf Wachstumskurs gehalten. Während der Umsatz im ersten Halbjahr leicht zulegte, kletterte der Gewinn markant. Der neue Konzernchef Oliver Steil bläst zur Attacke auf Swisscom und Orange.
Zwischen Januar und Ende Juni 2010 stieg der Umsatz um 2,2 Prozent auf 995 Mio. Franken, wie die Tochter des dänischen Telekomkonzerns TDC am Freitag vor den Medien in Zürich bekannt gab. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) kletterte um 15,4 Prozent auf 277 Mio. Franken.
Grund für den Anstieg seien zum grössten Teil bessere Margen, etwa durch die entbündelten Festnetzangebote, und zum kleineren Teil Einsparungen, sagte Finanzchef Christian Hütwohl. Zudem sei ein Sondergewinn von 10 Mio. Fr. aus dem Verkauf von Sachanlagen wie beispielsweise Mobilfunkantennen an den Telekomanbieter In&Phone angefallen.
Die Verbesserung beim Betriebsgewinn schlage eins zu eins auf den Reingewinn durch, sagte Hütwohl. Dieser schoss - auch dank tieferen Abschreibungen - um über die Hälfte auf 116 Mio. Fr. hoch.
Steil: Erfreuliche Zahlen
Das Wachstum stamme vor allem vom Mobilfunk, der die Kundenzahl um 4,5 Prozent auf 1,91 Millionen gesteigert habe, sagte Hütwohl. Der Mobilfunkumsatz legte um 3 Prozent auf 578 Mio. Fr. zu.
Auch im Festnetz konnte Sunrise trotz Kundenverlusten den Umsatz dank dem Grosshandelsgeschäft um 2,2 Prozent auf 328 Mio. Fr. verbessern. Im Internet sank der Umsatz indes um 3,3 Prozent auf 89 Mio. Franken.
Angesichts des monatelangen Hin- und Hers um die Fusion mit Orange, seien die Zahlen sehr erfreulich, sagte Sunrise-Chef Steil, der Mitte Juni Christoph Brand ablöste. Die Mitarbeiter, die zunächst auf einen Zusammenschluss mit der Konkurrentin eingestellt gewesen seien, hätten wieder neu ausgerichtet werden müssen.
Da brauche man eine gewisse Zeit, um wieder voll in Schwung zu kommen. Nach dieser Übergangsphase gehe es jetzt wieder los, sagte Steil: "Wir wollen den alten Kampfgeist wieder an die Leute zurückgeben: Wir kämpfen gegen Swisscom und Orange."

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SDA-ATS