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Bern - Im Kampf gegen Gewalt in Fussballstadien ist es den Kantonen bisher nicht gelungen, alle Super-League-Clubs ins Boot zu holen. Xamax, die Grasshoppers, der FC Zürich und die Berner Young Boys leisten weiter Widerstand gegen die Kantone und Städte, die sie wegen der hohen Sicherheitskosten zur Kasse bitten.
Anfang April hatte die Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) mit dem Schweizerischen Fussballverband (SFV) und der Swiss Football League (SFL) eine Mustervereinbarungen getroffen und Behörden und Clubs aufgefordert, bis Ende Juni offene Fragen zu klären.
KKJPD-Generalsekretär Roger Schneeberger räumte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur SDA ein, dass die Juni-Frist etwas kurz gewesen sei, vor allem, weil parlamentarische Prozesse notwendig oder Gerichtsverfahren hängig seien: "Wir sind noch nicht überall so weit, wie wir wollen, aber wir haben einen Prozess in Gang gesetzt."
Er hoffe, dass im Lauf der Saison 2010/11 für die Mehrheit der zehn Clubs eine Vereinbarung zustande komme, sagte Schneeberger. Der FC Luzern und der FC St. Gallen stünden kurz vor dem Abschluss der Gespräche mit den Behörden. Die AC Bellinzona, der FC Sion und der Super-League-Neuling FC Thun führten ebenfalls Gespräche oder bereiteten diese vor.
Teure Spiele
Ein so genanntes Hochrisikospiel, wo verfeindete Fangruppen anwesend sind, kostet nach Angaben der Kantone bis zu 250'000 Franken. Es müssen immer mehr Polizisten in den Stadien für Ruhe sorgen.
Die Kosten sind laut Schneeberger der Haupt-Knackpunkt der Verhandlungen, welche die Clubs mit Kantons- und Stadtregierungen führen. Weitere Streitfragen seien der Verkauf von Alkohol sowie die Überwachung der Fans, wo unter anderem das Auswerten von Videomaterial zusätzliches Personal erfordere.

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SDA-ATS