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Sydney - Zum ersten Mal seit knapp zwei Jahren ist wieder ein Surfer vor der australischen Küste von einem Hai getötet worden. Der 31-Jährige wurde von einem Hai angegriffen, schaffte es trotz schwerer Verletzungen noch zurück an den Strand, starb aber auf dem Weg ins Spital.
Das Unglück ereignete sich vor dem Strand bei Gracetown, rund 270 Kilometer südlich der westaustralischen Stadt Perth. Laut den örtlichen Medien, versuchten andere Surfer vergeblich, den Mann wiederzubeleben.
Laut einem Augenzeugen hatte der Hai eine tiefe Fleischwunde in den Oberschenkel des Mannes gebissen. "Ich sah, dass er einen Ehering trug und sagte ihm, seine Frau warte auf ihn", berichtete Eddie Kilgallon der Internetausgabe von "Perth Now". "Sein Gesicht war ganz weiss, doch langsam bekam es wieder Farbe - deshalb dachte ich, er könnte es schaffen." Der Mann habe jedoch niemals das Bewusstsein wiedererlangt. Laut den lokalen Medien wollte er auf dem Weg zur Arbeit in einer westaustralischen Goldmine rasch noch eine letzte Surfrunde einlegen.
Nach dem Unfall versuchten andere Surfer verzweifelt ans Ufer zu gelangen, berichtete eine weitere Augenzeugin. "Es gab aber keine Wellen, sie mussten buchstäblich um ihr Leben paddeln", sagte die Verkäuferin Cassandra Fisher. Sie vermutete, der Hai habe sein Opfer möglicherweise mit einer Robbe verwechselt.
Vor Australiens Küsten kommt es immer wieder vor, dass Menschen von Haien angegriffen werden - die Attacken enden jedoch nur selten tödlich. Laut Statistik liegt der letzte tödliche Hai-Angriff knapp zwei Jahre zurück. Damals wurde ein Mann beim Schnorcheln mit seinem Sohn vermutlichen von einem weissen Hai angegriffen. Nur einen Kilometer vom jetzigen Unglücksort entfernt war vor sechs Jahren ein Surfer von zwei Haien getötet worden.

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SDA-ATS