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Die SV Group hat ihren Gewinn 2010 um fast einen Drittel auf 4,2 Mio. Fr. gesteigert. Künftig will das Gastronomieunternehmen seinen Fokus stärker auf Hotels und Restaurants richten. In ihrem traditionellen Geschäft, dem Betrieb von Personalrestaurants, geraten die Margen zunehmend unter Druck.

Mit Personalrestaurants generierte die SV Group 2010 rund drei Viertel ihres Gesamtumsatzes von 624 Mio. Franken, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der Anstieg von 1,3 Prozent gegenüber 2009 sei dank neuer Mandate erzielt worden. So ist der Gastronomiespezialist seit Anfang 2010 unter anderem auch der Betreiber aller SBB-Personalrestaurants.

"Wachstum ist schön, aber nur wenn die Rentabilität stimmt", sagte Ernst A. Brugger, Verwaltungsratspräsident der SV Group, der Nachrichtenagentur SDA. Weil die Aufträge für die Personalgastronomie per Ausschreibung vergeben würden, sei der Preiskampf enorm. Dies drücke auf die Margen. Grösseres Margen-Potenzial sieht die SV Group in ihrer noch jungen und umsatzschwächeren Restaurantsparte.

Weitere Restaurant geplant

Im Zürcher Glattzentrum wurde 2010 ein weiteres Pasta- und Pizzarestaurant der Marke Spiga eröffnet. SV-Group-Geschäftsleiter Philippe Echenard bestätigte, dass weitere Eröffnungen in der Schweiz, Deutschland und Österreich auf dem Plan stehen.

Allerdings sind nicht alle Restaurantprojekte der SV Group erfolgreich. Mit dem Nudelsuppenrestaurant Wagamama ist das Unternehmen 2009 in Winterthur gescheitert. Dies sei ein Problem der Standortwahl gewesen: "Für solche Restaurants gibt es nur in grossen und internationalen Städten wie etwa Zürich eine Nachfrage", sagte Echenard. Dort laufe das Geschäft gut.

Ein lukratives Geschäft verspricht sich die SV Group auch von Hotels. Die Gastronomiegruppe ist seit 2006 Franchisingnehmerin bei der Hotelkette Marriott und führt in Zürich und Basel seit 2010 je ein Hotel. Im laufenden Jahr sind in Zürich und München drei Neueröffnungen vorgesehen.

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SDA-ATS