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An der Albisgüetlitagung der SVP Kanton Zürich ist es am Freitagabend zu einem Zwischenfall gekommen. Der Zürcher SVP-Nationalrat Hans Fehr wurde von linksautonomen Demonstranten auf der Strasse angegriffen und zusammengeschlagen.

Fehr erlitt eine Schramme an der Stirn und beklagte sich über Schmerzen im Oberkörper. Er liess sich nach dem Zwischenfall im Spital Triemli untersuchen, wie Yves Gadient, Sekretär der SVP Kanton Zürich, auf Anfrage der SDA sagte.

Wie Fehr in einem Interview mit dem Privatsender "Tele Züri" sagte, war er nichts ahnend mit dem Auto zum Albisgüetli gefahren. Als er ausgestiegen sei, habe jemand gerufen: "Das ist der Fehr" - und schon sei er von mehreren Personen mit Faustschlägen und Fusstritten traktiert worden.

Er habe Schmerzen in der Brust und könne nur schlecht atmen, klagte der SVP-Nationalrat. Zudem dröhne ihm der Schädel. "Aber ich lasse mich nicht unterkriegen", sagte Fehr und forderte ein energisches Durchgreifen gegen Gewalt. Die Gewalttäter müssten zur Rechenschaft gezogen werden.

Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey verurteilte in ihrer Rede die Attacke auf den SVP-Nationalrat. "So geht es nicht. Wir sind hier, um mit Worten zu kämpfen, nicht mit Fäusten", sagte die Aussenministerin und erntete dafür Applaus.

Linksautonome hatten im Vorfeld der Albisgüetlitagung im Internet zu einer Gegendemonstration aufgerufen. Rund 50 Demonstranten folgten dem Aufruf und versammelten sich gegen 18.40 Uhr beim Strassenverkehrsamt in der Nähe des Schützenhauses Albisgüetli und blockierten damit den Tram- und Busbetrieb.

Die Stadtpolizei verhinderte mit einem Grossaufgebot, dass die Demonstranten zum Schützenhaus, dem Tagungslokal der SVP, vordringen konnten. Dabei setzte sie auch Tränengas ein. Danach sei es immer wieder zu kleineren Scharmützeln gekommen, sagte Polizeisprecher René Ruf.

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SDA-ATS