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Nach dem Scheitern der geplanten flächendeckenden Listenverbindungen mit der FDP öffnet SVP-Wahlkampfleiter Albert Rösti die Tür für die BDP. Doch auch diese erteilt der SVP einen Korb.

Er schliesse es nicht aus, für die Wahlen im Herbst die Listen mit der BDP zu verbinden, sagte Albert Rösti in einem Interview mit den Zeitungen "Tages-Anzeiger" und "Bund" vom Dienstag. "Wenn es in einzelnen Kantonen zu einem Sitzgewinn führen könnte, dann würden wir bestimmt nicht intervenieren."

Für die BDP kommen Listenverbindungen mit der SVP jedoch nicht in Frage, wie Parteipräsident Martin Landolt auf Anfrage der sda sagte. Die BDP wolle die Mitte stärken, nicht das rechte oder linke Lager. "Die SVP ist gleich weit von uns entfernt wie die SP", sagte Landolt. Die Avancen der SVP bezeichnete er als "Verzweiflungstat".

"Angebot an FDP bleibt bestehen"

Am Wochenende hatte bereits FDP-Präsident Philipp Müller der SVP-Forderung nach flächendeckenden Listenverbindungen eine Absage erteilt. Das SVP-Angebot an die Adresse der Freisinnigen bleibe nach wie vor bestehen, sagte Rösti im Interview. Es stehe den kantonalen Sektionen frei, Listenverbindungen einzugehen. Das werde jetzt zwar "etwas schwieriger", aber die Diskussionen seien im Gang.

Im Bezug auf die BDP sagte Rösti: "Wir haben mit der FDP flächendeckende Listenverbindungen angestrebt, weil sie uns am nächsten steht, nicht weil wir nicht mit anderen Parteien zusammenarbeiten würden." Meistens seien dort die Positionen aber zu weit weg.

Dass sich die SVP zu stark isoliert habe, glaubt Rösti jedoch nicht. "Das sehe ich nicht so", sagte er auf eine entsprechende Frage. Vor vier Jahren habe die FDP noch signalisiert, gar keine Listenverbindungen mit der SVP eingehen zu wollen. "Jetzt spricht sich Müller lediglich gegen flächendeckende Listenverbindungen aus", sagte Rösti.

BDP: Listenverbindungen mit CVP

Die BDP ihrerseits hatte bereits im Sommer angekündigt, für die Wahlen 2015 mit der CVP in allen Kantonen möglichst flächendeckend Listenverbindungen eingehen zu wollen. Daran hielten die Parteien auch nach dem Platzen ihres Unions-Projekts fest.

Auch Listenverbindungen mit der FDP schloss Landolt am Dienstag nicht aus. Primär werde die BDP Listenverbindungen mit der CVP suchen. Aber auch mit anderen Kräften - konkret GLP, EVP und FDP - seien Listenverbindungen denkbar, sagte Landolt zur sda.

An die Grünliberale Partei hatte sich im Sommer auch SVP-Präsident Toni Brunner gewandt. Er forderte die GLP damals auf, über gemeinsame Listen mit SVP und FDP nachzudenken.

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SDA-ATS