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Rechtsrutsch neun Monate vor den eidgenössischen Wahlen: Wäre am 14. Januar gewählt worden, hätte die SVP einen Wähleranteil von 29,8 Prozent erreicht, gegenüber den Wahlen 2007 ein Plus von 0,9 Prozent. Die Ausschaffungsinitiative beflügelte die Partei.

Unter den grossen Verlierern ortet das am Freitag veröffentlichte zweite Wahlbarometer der SRG SSR die SP und die CVP. Die SP als zweitstärkste Partei in National- und Ständerat büsst gemäss der Erhebung gegenüber den letzten Wahlen 1,5 auf 18 Prozent ein, die CVP verzeichnet einen Rückgang von 1,6 auf noch 12,9 Prozent.

Auch die Grünen lassen gegenüber den letzten Wahlen Federn: Sie schrumpfen um 0,8 auf 8,8 Prozent. Halten konnten sich die fusionierte FDP und Liberalen bei ihren 17,7 Prozent aus dem Wahljahr 2007.

Die Grünliberalen (glp) und die BDP sieht die Umfrage hingegen auf Gewinnkurs. Die glp erreichte 5,2 Prozent und damit einen Zuwachs um 3,8 Prozent. Profitieren würden die glp vor allem von Neuwählern. Da Wähler links der Mitte ziehen sie zudem vor und wenden sich von SP und Grünen ab.

Die BDP kam auf 2,6 Prozent der Stimmen. Gegenüber dem ersten Wahlbarometer, wo 3,6 Prozent erreichte, ist damit zwar ihr Aufstieg gebremst. Stützen kann sie sich weiterhin auf ehemalige FDP-, SVP- und CVP-Wählende.

SP schadet das neue Programm

Verglichen mit dem im Oktober veröffentlichten 1. Wahlbarometer der SRG SSR ergibt sich ein markanter Rechtsrutsch. Gegenüber der ersten Pulsnahme erreichte die SVP ein Plus von 3,7 Prozent, die Grünliberalen eines von 1,4 Prozent. Die SP verliert 2,1, die CVP 1,2 und die BDP 1 Prozent.

Die Forscher vom Institut gfs.bern, welche die Umfrage durchführten, führen das Resultat auf die Abstimmungen vom 28. November zurück, welche der SVP mit ihrer Ausschaffungsinitiative einen Sieg brachte. Die SP geriet hingegen wegen ihres pointiert linken neuen Parteiprogramms in die Dauerkritik. Zudem schlug sich die Ablehnung der Steuergerechtigkeits-Initiative nieder.

Das Wahlbarometer wurde unter 2011 Stimmberechtigten in allen Sprachregionen durch das Forschungsinstitut gfs.bern erhoben. Die Befragung dauerte vom 10. bis 22. Januar.

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SDA-ATS