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Nationalrat Thomas Müller, der am Wochenende von der CVP zur SVP überlief, ist am Mittwochabend in Schänis von den Delegierten der SVP St. Gallen für die Nationalratswahlen vom 23. Oktober nominiert worden. Die SVP-Delegierten empfingen Thomas Müller mit offenen Armen und tosendem Applaus.

Müller sagte vor den SVP-Delegierten, er fühle sich an diesem Abend unter Freunden, die seine politischen Anliegen mittragen würden. Seine ausstehenden Fraktionsbeiträge habe er der CVP überwiesen. Als Beweis zeigte er zwei Belege von Einzahlungsscheinen. Somit habe er der CVP geholfen, ein kleines Problem zu lösen. Auf seine ehemalige Partei würden im Oktober weit grössere Probleme zukommen.

Ebenfalls wieder nominiert wurden die bisherigen St. Galler SVP-Nationalräte Toni Brunner, Elmar Bigger, Lukas Reimann und Roland Rino Büchel. Wahlkampfleiter Michael Grossmann formulierte als Wahlziel einen Zuwachs von 5000 SVP-Wählern. Das würde bedeuten, dass die SVP St. Gallen sechs der zwölf St. Galler Nationalratssitze holt.

Seit dem Übertritt von Thomas Müller hält die SVP St. Gallen diese sechs Sitze. Theophil Pfister tritt im Oktober allerdings nicht mehr an. 2007 erreichte die SVP St. Gallen einen Wähleranteil von 35,8 Prozent.

Toni Brunner, Präsident der SVP Schweiz, sagte auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA, die SVP St. Gallen beteilige sich auch an den Ständeratswahlen. Ob er selber oder ob jemand anderer ins Rennen steigt, sei gegenwärtig offen. Die Nomination für die Ständeratswahlen erfolgt im Frühling.

Im Moment ist der Kanton St. Gallen mit Erika Forster (FDP) und Eugen David (CVP) in der kleinen Kammer vertreten. Von Beiden wird angenommen, dass sie im Herbst nicht mehr antreten.

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SDA-ATS