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Die SVP will nun doch nicht zum Boykott der Billag-Gebühren aufrufen. Die Parteileitung hat das Thema am Freitag diskutiert und ist zum Schluss gekommen, auf den Aufruf zu verzichten.

Man wolle nicht, dass die Teilnehmer eines solchen Boykotts kriminalisiert würden, teilte SVP-Generalsekretär Martin Baltisser auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA mit.

Die Partei beschränkt sich stattdessen darauf, die Petition ihrer Nationalrätin Natalie Rickli zu unterstützen. Rickli sammelt gegenwärtig Unterschriften für ihre Bittschrift "Radio- und Fernsehgebühren: 200 Franken sind genug".

Roger Schawinski als Auslöser

Auslöser für die Diskussion um einen Gebührenboykott war, dass das Schweizer Fernsehen Anfang Februar den Medienunternehmer Roger Schawinski für eine eigene Talkshow engagiert hatte.

SVP-Präsident Toni Brunner äusserte danach in mehreren Medienberichten den Verdacht, dass das Schweizer Radio und Fernsehen absichtlich alle Positionen mit SVP-Hassern besetze. Dabei kündigte er auch an, über einen Aufruf zum Billag-Gebührenboykott nachzudenken.

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SDA-ATS