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Frauenfeld TG - Im Kanton Thurgau kommt es zu einem SVP-Zweikampf um die Nachfolge von Ständerat Hermann Bürgi. Obschon dieser seinen Rücktritt noch nicht offiziell gemacht hat, stehen zwei bekannte Thurgauer in den Startpflöcken und erklären, für eine Kandidatur bereit zu stehen.
Der ehemalige Thurgauer SVP-Regierungsrat und Bundesratskandidat Roland Eberle (57) hat die Parteileitung wissen lassen, er stehe für eine Kandidatur zur Verfügung, wie er am Donnerstag gegenüber der SDA sagte. Eberle ist im Thurgau bekannt: Er war von 1994 bis 2006 Regierungsrat, im Jahr 2000 kandidierte er für den Bundesrat.
Nach der politischen Laufbahn wurde Roland Eberle 2007 Chef des Schleifmittelherstellers sia Abrasives mit Sitz in Frauenfeld. Als CEO der Bosch-Tochter tritt der Agrarökonom Ende März nun zurück, wie diese Woche mitgeteilt wurde. "Das hat aber gar nichts mit einer möglichen Kandidatur als Ständerat zu tun", betont Eberle.
Der Weg zur politischen Bühne in Bern ist für Eberle nicht ohne Hindernisse. Denn auch Urs Schneider (52) hat der Spitze der SVP Thurgau mitgeteilt, dass er für eine Kandidatur um die Nachfolge Bürgis, der seit 1999 im Ständerat ist, bereit steht. Er sei von vielen Seiten dazu ermuntert worden, sagte Urs Schneider der SDA.
Mister SchwingfestSchneider ist seit 1996 im Kantonsrat, Vizedirektor des Schweizerischen Bauernverbandes (SBV) und im Verwaltungsrat von Raiffeisen Schweiz. Im vergangenen Sommer erhielt Schneiders Bekanntheitsgrad einen Schub: Der SVP-Mann war OK-Präsident des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests (ESAF 2010) in Frauenfeld.
Roland Eberle oder Urs Schneider als Thurgauer SVP-Ständerat? Das entscheiden die SVP-Delegierten voraussichtlich am 7. April. Walter Marty, Präsident der SVP Thurgau, sagt, es gelte nun aber erst einmal den offiziellen Rücktritt des 64-jährigen Bürgi abzuwarten.
Alles klar bei der CVPZwei Jahre älter als Hermann Bürgi ist der zweite Thurgauer Ständerat Philipp Stähelin von der CVP. Auch Stähelin ist seit 1999 im Ständerat. Dass er zurücktreten wird, ist noch nicht offiziell, aber so gut wie sicher. So gut wie sicher ist auch, dass Nationalrätin Brigitte Häberli (52) um die Nachfolge antreten wird.

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SDA-ATS