Die Fluggesellschaft Swiss ist im Januar weiter gewachsen: 1,24 Millionen Passagiere flogen mit der Lufthansa-Tochter, das sind 5,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Im gesamten Lufthansa-Konzern kletterte die Zahl der Fluggäste um 4,8 Prozent.

Die Auslastung der Flüge gemessen am Sitzladefaktor verbesserte sich um 3,3 Prozentpunkte, wie die Swiss am Mittwoch mitteilte. Damit waren im Schnitt von 100 Sitzen jeweils 77,8 besetzt. Die Fluggesellschaft führte insgesamt mit 11'599 auch 6,0 Prozent mehr Flüge durch. Dank ihrer Flottenerneuerung kann die Swiss grössere Flugzeuge einsetzen, damit Flüge sparen und die Maschinen besser auslasten.

Im zurückliegenden Jahr 2018 hatte die Swiss insgesamt 17,94 Millionen Fluggäste befördert und übertraf damit den Rekord des Vorjahres erneut um 6,2 Prozent.

An der Gewinnfront sind zuletzt dennoch dunkle Wolken aufgezogen: Der höhere Ölpreis sorgt für teureres Kerosin, was auf den Betriebsgewinn drückt. Deshalb und wegen positiver Einmaleffekte im Vorjahresquartal sank das operative Ergebnis im dritten Quartal um 10 Prozent, wie die Swiss Ende Oktober mitgeteilt hatte.

Die gesamte Lufthansa beförderte samt ihren Töchter - wie neben der Swiss auch Austrian Airlines oder Eurowings - im Januar rund 9,1 Millionen Fluggäste. Das sind 4,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Alle Airlines des Konzerns legten zu. Die Auslastung der Maschinen verbesserte sich um 0,6 Prozentpunkte auf 76,2 Prozent.

Im Frachtgeschäft ging es hingegen weiter abwärts. Trotz eines vergrösserten Flugangebots sank die Verkehrsleistung um 5,0 Prozent auf 767 Millionen Tonnenkilometer. Die Auslastung der Frachträume verschlechterte sich um 7,5 Prozentpunkte auf 59,1 Prozent.

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