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Teure Zwischenlandung für die Swiss - und alles wegen Champagner. Eine Schweizer Passagierin auf dem Flug von Moskau nach Zürich führte sich derart auf, dass der Pilot sie in Stuttgart auslud.

KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ

(sda-ats)

Weil eine Passagierin keinen Champagner mehr bekam und aggressiv wurde, ist der Pilot eines Airbus A320 von Swiss ausserplanmässig in Stuttgart gelandet. Dort erwartete die 44-jährige Schweizerin die Polizei. Sie zahlte 5000 Euro und musste am Boden bleiben.

Das Flugzeug war am Samstagabend von Moskau nach Zürich unterwegs, wie eine Swiss-Sprecherin Polizeiangaben von einer aggressiven Passagierin bestätigte. Durch die ungeplante Zwischenlandung entstanden laut der Nachrichtenagentur dpa mehrere Zehntausend Euro Kosten. Ob die Frau das begleichen muss, blieb zunächst unklar.

Die Schweizerin war laut Polizei während des Fluges gegenüber der Crew der Business Class sehr aggressiv. Mehrfach habe sie Champagner verlangt. Als ihr dieser schliesslich verweigert wurde, lief die Frau den Angaben nach im Jet umher und liess sich nicht beruhigen. Sie sei handgreiflich geworden und habe ein Besatzungsmitglied am Handgelenk gezerrt. Der Pilot entschied sich daraufhin zur Landung; und er wollte die Schweizerin auch nicht weiterfliegen lassen.

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SDA-ATS