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Swissmetal beendet Geschäftsjahr mit Verlust

Der Kupferprodukte-Hersteller Swissmetal ist 2010 nicht aus den roten Zahlen gekommen. Der Verlust vergrösserte sich gegenüber dem Vorjahr sogar von 16,3 Mio. auf 21,9 Mio. Franken. Es ist das dritte Minus in Folge.

Das operative Ergebnis (EBIT) im weitergeführten Geschäft blieb mit -7,7 Mio. Fr. ebenfalls negativ, wie Swissmetal am Freitag mitteilte. Das habe auch an der Frankenstärke und einem nicht optimalem Produktmix gelegen. Zudem stiegen die Personalkosten nach dem Auslaufen der Kurzarbeit.

Dabei sorgte der Wirtschaftsaufschwung in praktisch allen Marktsegmenten steigende Auftragseingänge und Umsätze, besonders bei Speziallegierungen für Steckverbinder für die Bereiche Elektronik, Luftfahrt und Automobil.

Der Umsatz kletterte auch wegen der gestiegenen Metallpreise gegenüber dem Vorjahr um 41 Prozent auf 270,8 Mio. Franken. Er blieb aber deutlich unter dem 2008 ausgewiesenen Wert von 324,9 Mio. Franken.

Belastet wurde das Jahresergebnis durch Sonderkosten für die aufgegebene Tochter Swissmetal Design Solutions (SDS). Dies drückte den EBIT um 11,7 Mio. Franken. SDS entwickelt ein System zur Gewinnung von Energie über Dachziegel. Für die Markteinführung verfügt Swissmetal laut dem Communiqué vom Freitag aber nicht über die Mittel.

Publikation verschoben

Swissmetal hat zu Glättung des nicht durch das Unternehmen beeinflussbaren Metallpreiseffekts auf das Ergebnis zur gleitenden Durchschnittsmethode gewechselt und auch Positionen von 2009 entsprechend angepasst. Am 11. April wurde die Publikation des Jahresergebnisses verschoben, da deren Prüfung mehr Zeit als angenommen beanspruche.

Für das Jahr 2011 zeigt sich Swissmetal optimistisch. Das erste Quartal 2011 verlaufe erfreulich. Besonders die Märkte für Steckverbinder und den Kraftwerksbau zögen an, hiess es.

Die gestiegene Nachfrage sorge bei Swissmetal für eine sehr gute Kapazitätsauslastung und volle Auftragsbücher. Um die Euro-Schwäche abzufedern, reagiert das Unternehmen mit einem Portfolioumbau, der das Spezialitätensegment weiter ausbaut.

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