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Das Bodenabfertigungsunternehmen Swissport ist in der Ukraine in einen juristischen Streit geraten. Durch ein Gerichtsurteil hat es die Kontrolle an seiner dortigen Tochterfirma an die Fluggesellschaft Ukraine International Airlines (UIA) verloren.

Der Konzern will den Entscheid aber nicht einfach so hinnehmen und hat beim höchsten ukrainischen Handelsgericht Berufung eingelegt.

Swissport Ukraine war seit 2006 in gemeinsamen Besitz von Swissport und UIA. Nach der Privatisierung der staatlichen Airline im Jahr 2011 verschlechterte sich das Verhältnis zwischen den beiden Partnern allerdings drastisch.

Heute sind die Fronten verhärtet: Swissport wirft UIA und dessen Hauptaktionär Aron Mayberg eine feindliche Attacke vor. UIA hält dagegen und beschuldigt seinerseits das Schweizer Unternehmen, eine feindliche Übernahme von Swissport Ukraine versucht zu haben.

Der Schweizer Konzern kündigte sämtliche Verträge mit seiner Tochter und verbietet ihr, seinen Namen zu führen. Auch vorlor Swissport Ukraine den Versicherungsschutz des Mutterkonzerns.

"Wir sind richtig schockiert von dem Urteil", sagte Swissport-Europachef Juan José Andrés Alvez an einer Telefonkonferenz am Mittwoch. Der Prozess sei unfair gewesen und der Entscheid verstosse gegen ukrainisches und internationales Recht.

Swissport legte nach eigenen Angaben am Dienstag Berufung gegen das Urteil des Kiewer Handelsgerichts ein. Allerdings schätze man die Chancen, Recht zu bekommen, gering ein.

Andrés Alvez beziffert den Wert von Swissport Ukraine, die fast 1000 Mitarbeiter beschäftigt, auf 25 Mio. Dollar. Mit knapp 400'000 Dollar habe Mayberg den 70-Prozent-Anteil von Swissport "zu einem Bruchteil des Werts" übernehmen können.

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SDA-ATS