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Im Zuge der Übernahme von Syngenta durch ChemChina kommt es zu einigen Änderungen im Verwaltungsrat. (Archiv)

KEYSTONE/ANTHONY ANEX

(sda-ats)

Beim Basler Agrochemiekonzern Syngenta halten sich nach der Übernahme durch den chinesischen Staatskonzern ChemChina unabhängige Verwaltungsräte und ChemChina-Vertreter die Waage. Neuer Präsident wird der ChemChina-Verwaltungsratschef Ren Jianxin.

Wie angekündigt werden vier der Verwaltungsräte zur Wiederwahl vorgeschlagen. Dabei handelt es sich um den bisherigen Präsidenten Michel Demaré, der nun Vizepräsident wird, sowie die Schweizer Jürg Witmer und Eveline Saupper und den Schweden Gunnar Brock, wie Syngenta am Mittwoch mitteilte.

Bei gewissen Entscheiden müssen mindestens zwei unabhängige Verwaltungsräte zustimmen: Beispielsweise wenn das Forschungsbudget unter ein gewisses Level gesenkt werden oder wenn der Hauptsitz verlegt werden soll. Aus dem Verwaltungsrat zurücktreten werden Vinita Bali, Eleni Gabre-Madhin, David Lawrence und Stefan Borgas.

Auf Vorschlag von ChemChina sollen an der Generalversammlung vom 26. Juni neben Ren Jianxin drei weitere Mitglieder neu in das Aufsichtsgremium gewählt werden.

Dabei handelt es sich um den Chinesen und Chefstrategen der China National Agrochemical Corporation (CNAC) Chen Hongbo, den Franzosen Olivier T. de Clermont-Tonnerre, der Chefstratege bei einer ChemChina-Tochter ist, sowie den Schweizer Dieter A. Gericke von der Zürcher Anwaltskanzlei Homburger, der unter anderem die China Fokus-Gruppe leitet.

Der Fahrplan für die Übernahme wurde am Mittwoch erneut bestätigt: Die Übernahme soll bis am 18. Mai vollzogen werden. Voraussetzung dafür ist, dass die bisherigen Syngenta-Aktionäre ChemChina mindestens 67 Prozent der Aktien andienen. Die nötigen Zulassungen der Wettbewerbsbehörden hat der Deal bereits erhalten.

SDA-ATS

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