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Die israelische Luftwaffe hat nach syrischen Angaben mehrere Ziele im Umland der Hauptstadt Damaskus angegriffen. Darunter sei auch ein Gelände nahe des internationalen Flughafens gewesen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Sana und das Staatsfernsehen.

Angriffe seien auch auf die Stadt Dimas nahe der Grenze zum Libanon geflogen worden. Es habe keine Opfer gegeben. Al Manar, der von der libanesischen Hisbollah-Partei betriebene Fernsehsender, meldete israelische Luftangriffe in der Nähe des Flughafens von Dimas.

Anwohner in Damaskus berichteten von lauten Explosionen. Aus Israel gab es zunächst keine Bestätigung für Luftangriffe in dem arabischen Nachbarland.

Seit Beginn der Revolte gegen Syriens Präsidenten Baschar al-Assad im März 2011 hat Israel bereits mehrere Luftangriffe im Nachbarland geflogen. Viele der Angriffe hatten Waffenlieferungen zum Ziel, die mutmasslich für die mit Syrien eng verbündete schiitische Hisbollah-Miliz gedacht waren.

Kampf um Flughafen

Im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verstärkte das syrische Regime seine Angriffe auf den Militärflughafen Dair al-Saur im Osten des Landes. In elf Luftangriffen bombardierte die Luftwaffe IS-Stellungen östlich des strategisch wichtigen Flughafens, wie die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete.

Der Militärflughafen von Dair al-Saur wird bereits seit Donnerstag von Kämpfern des IS angegriffen. Der Fliegerhorst ist die letzte Bastion der syrischen Streitkräfte in der Provinz Deir al-Saur, die ansonsten fast völlig unter Kontrolle des IS steht.

Assads Regime nutzt den Flughafen, um Gebiete unter IS-Kontrolle aus der Luft anzugreifen und die eigenen Truppen zu versorgen. Nach Angaben der in London ansässigen Beobachtungsstelle waren in den vergangenen vier Tagen im Kampf um den Flughafen rund 120 Menschen ums Leben gekommen.

Am Samstag hatten die Dschihadisten mit einem Sturmangriff eine Entscheidung erzwingen wollen. Die sunnitischen Extremisten schickten dabei einen Selbstmordattentäter als "Türöffner" vor, wie die Beobachtungsstelle meldete. Die syrische Armee habe den Vormarsch jedoch stoppen und die Extremisten zurückdrängen können.

Chlorgas eingesetzt?

In der Nacht und im Laufe des Tages habe das Regime dann mehrere Luftangriffe auf IS-Stellungen nahe des Flughafens geführt. Am Samstag soll die syrische Luftwaffe ihre Gegner auch mit Chlorgas bombardiert haben.

IS-Kämpfer litten unter Atemproblemen, meldeten die syrischen Menschenrechtsbeobachter. Einen klaren Beleg für den Einsatz von Chlorgas gab es aber nicht.

In Syrien und im Irak hat der IS je rund ein Drittel Landesfläche unter seine Kontrolle gebracht und staatsähnliche Strukturen erschaffen. Die Dschihadisten sprechen von ihren Eroberungen als "Kalifat".

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SDA-ATS