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Peshawar - In einem Armeegebäude in der nordwestpakistanischen Stadt Peshawar haben Taliban-Kämpfer am Samstag zwei Wächter überwältigt und als Geiseln genommen. Das teilte Armeesprecher Athar Abbas am Samstag in Peshawar mit.
Zuvor hatte ein Minister der Provinz Khyber-Pakhtunkhwa, deren Hauptstadt Peshawar ist, gesagt, "Terroristen" hätten ein Militärgebäude gestürmt. Die Armee habe das Gebäude umstellt und die Situation unter Kontrolle gebracht.
Armeesprecher Abbas sagte jedoch am frühen Nachmittag im Fernsehsender Geo TV, die Geiselnahme dauere an. "Einigen der Terroristen, die sich zum Verhör im Gebäude befanden, ist es gelungen, ihre beiden Wächter zu überwältigen", sagte er. "Wir tun alles, um das Problem zu lösen."
Nach Angaben der örtlichen Polizei versuchten mehrere bewaffnete Kämpfer, in eine gesicherte Zone in der Nähe des US-Konsulats und mehrerer Armeegebäude vorzudringen. Sie lieferten sich lang anhaltende Schusswechsel mit den Sicherheitskräften.
Die Polizei erklärte, es sei unklar, welches Ziel die Kämpfer angreifen wollten. Das US-Konsulat indes sei "vollkommen sicher", fügte er hinzu. Ein Sprecher der US-Botschaft in Islamabad sagte, er wisse nicht, ob das US-Konsulat Ziel der Angriffe sein sollte.
Die 2,5 Millionen Einwohner zählende Stadt Peshawar liegt an der Grenze zu den nordwestpakistanischen Stammesgebieten. Diese gelten als Rückzugsraum für die radikalislamischen Taliban und ihre Verbündeten von Al-Kaida.
Seit rund drei Jahren wird Pakistan von einer Welle blutiger Anschläge erschüttert. Dahinter werden meist Mitglieder der pakistanischen Taliban, Al-Kaida oder anderer radikalislamischer Gruppierungen vermutet.

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SDA-ATS