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Kabul - Bei einem Überfall radikal-islamischer Taliban auf einen Strassenbau-Trupp in der Provinz Helmand im Süden Afghanistans sind nach offizieller Darstellung mindestens 25 Wachleute getötet worden.
Bei den anschliessenden Gefechten, die mindestens 13 Stunden dauerten, seien dann rund 50 Taliban ums Leben gekommen, sagte Regierungssprecher Daud Ahmadi. Zahlreiche Baufahrzeuge gingen in Flammen auf.
Bei einem Luftangriff der NATO-geführten internationalen Schutztruppe ISAF in der Provinz Jowzjan im Norden des Landes wurden am Samstag irrtümlich vier afghanische Polizisten getötet. Weitere 13 Polizisten wurden verletzt, als Kampfflieger der NATO eine Polizeieinheit mit Taliban verwechselt hatten.
Nach Darstellung der Polizei lieferten sich die Sicherheitskräfte zu diesem Zeitpunkt ein Gefecht mit den Aufständischen. Auch die NATO-Führung in Kabul bestätigte den "irrtümlichen Angriff", der Zwischenfall solle jetzt genauer untersucht werden.
Wie die NATO-Truppe ISAF am Samstag mitteilte, wurden zudem am Freitag bei einem Einsatz in der Provinz Farah im Westen des Landes eine Frau und zwei Kinder "versehentlich getötet".
Afghanische und internationale Soldaten hätten einen ausländischen Unterstützer der Taliban verfolgt, der die Aufständischen unter anderem mit "Waffen aus dem Iran" versorgt habe. Dabei seien sechs Aufständische getötet und mehrere weitere festgenommen worden.
Die Zivilisten wurden demnach getötet, als Koalitionstruppen die Taliban-Kämpfer unter Beschuss nahmen. Die ISAF erklärte ihre Bedauern und teilte mit, auch dieser Vorfall werde untersucht.

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SDA-ATS