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Der Prozess gegen mutmassliche Unterstützer der Tamil Tigers wurde am Dienstag vor dem Bundesstrafgericht fortgesetzt. (Archiv)

KEYSTONE/TI-PRESS/ALESSANDRO CRINARI

(sda-ats)

Der Tamil-Tiger-Prozess am Bundesstrafgericht ist am Dienstag mit der Befragung weiterer Angeklagter fortgesetzt worden. Einer der Verteidiger stellte abermals das Begehren, die Rolle der Bank now in diesem Fall näher zu beleuchten.

Der Anwalt hatte diesen Antrag bereits im Rahmen der Vorfragen zu Beginn des Prozesses vergangene Woche gestellt, allerdings vergeblich. Der Verteidiger stützt seinen Vorwurf der Rechtsverletzungen durch die Bank now auf 227 Dokumente, die sich in den Akten befinden.

Er appellierte an das Gericht, die Bank als Ganzes zu beachten, und nicht nur den einen Mitarbeiter, der angeklagt wurde. Diesem wird vorgeworfen, die Bank bei der Vergabe der kleinen Kredite an die Tamilen getäuscht zu haben.

"Wie Sklaven behandelt"

Einer der angeklagten Tamilen sagte im Rahmen seiner Befragung an die Staatsanwältin des Bundes gewandt, dass sie bei ihrem Besuch in Sri Lanka auch die entlegenen Gebiete hätte besuchen sollen. Dort würden die Tamilen wie Sklaven behandelt.

Ein weiterer Angeklagter führte aus, dass er bei einer Attacke gegen die Armee durch die Tamil Tigers festgenommen worden sei. Während seiner Haft sei er gefoltert worden. Danach habe er das Land verlassen und sei bis 2005 nicht mehr zurück gekehrt.

Damals wurde während der Friedensverhandlungen ein Waffenstillstand vereinbart. Nach diesem Besuch sei er nie mehr nach Sri Lanka gereist, weil die Gewalttätigkeiten nach wie vor kein Ende hätten.

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SDA-ATS