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Exponate aus der Luzerner Ausstellung "Tatort": Der 1892 hingerichtete Mörder Ferdinand Gatti, rechts als Frau verkleidet. (Pressebild)

(sda-ats)

Verhörprotokolle, Tatort-Skizzen, Tondokumente oder Verbrecherfotos: Das Historische Museum Luzern zeigt in einer Sonderausstellung einen historischen Überblick der letzten Jahrhunderte zu Mord und Totschlag im Kanton Luzern.

Realität und Fiktion vermischen sich bei der Schau, die sich ab Freitag rund ums Morden dreht. So ist ein eigens für die Ausstellung produzierter Film zu sehen, bei dem die Luzerner "Tatort"-Kommissare Reto Flückiger (Stefan Gubser) und Liz Ritschard (Delia Mayer) ein Verhör mit einer historischen Figur nachstellen.

Anna Hunkeler-Bucheli, gespielt von Martina Binz, war eine Mörderin aus Kriens. 1942 hatte die Dienstmagd ihre Chefin erschlagen und deren Leiche im Ofen verbrannt. Der Film bildet den ersten von vier Teilen der Ausstellung, die sich Geschichten über Mord widmet und diese kultur- und rechtshistorisch einordnet, wie die Verantwortlichen anlässlich der Eröffnung am Donnerstag mitteilten.

Gezeigt wird eine kriminalistische Spurensuche durch sieben Jahrhunderte Verbrechen. Der zweite Teil widmet sich elf historischen Mordfällen, sodann folgt eine kurze Geschichte der kriminaltechnischen Methoden und in Teil vier dreht sich wieder alles um den Luzerner "Tatort" - unter anderem mit einem Einblick in den Alltag einer Filmproduktion.

Die Ausstellung von Kuratorin Sibylle Gerber ist bis am 11. März 2018 zu sehen und wird von einem Begleitprogramm mit Theater, Workshops, Stadtführungen sowie einer Filmreihe ergänzt.

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SDA-ATS